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Die SplashGames-Vorschau: Fata Deum
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Es ist immer wieder großartig, wenn man davon erfährt, dass Spielegenres, die man früher gerne gespielt hat, wieder belebt werden. Wie jetzt beispielsweise das Götter-Genre. Bekannt durch Spiele wie Popolous oder gar Black & White geht es hier darum, dass man als höheres Wesen über die Geschicke seiner Untertanen wacht. Und dabei auch versucht, sie gen gut oder böse zu beeinflussen, je nachdem, welche Gesinnung man selber hat.

Fata Deum will jetzt dieses Genre wiedererwecken. Das Spiel ist aktuell im Early Access. Wie lange diese Phase dauern soll und was einen wann erwartet, stand leider zum Zeitpunkt, wo das Game angespielt wurde, noch nicht fest. 

Wie es in vielen God Games üblich ist, übernimmst du in Fata Deum die Kontrolle über ein höheres Wesen, das gleichzeitig auch die Kontrolle über einen Haufen von Menschen hat. Von denen jedoch noch nicht alle auf deiner Seite sind. So gilt es zunächst, die Übrigen zu bekehren. Wofür du dann diverse Zaubersprüche hast, die allerdings Mana kosten.

Natürlich unterscheiden sich die Sprüche ja nachdem, ob du gut oder böse spielst. Wenn du böse bist, folterst du deine Untertanen, bestrafst sie oder schadest ihnen, nur weil dir danach ist. Wenn du hingegen gut bist, dann inspirierst du sie, heilst sie oder tust sonstige Wundertaten.

Allerdings bist du nicht alleine auf der Welt. Es gibt auch noch andere Gottheiten, mit denen du dich messen musst. Und diese können mitunter dir ebenfalls Sand ins Getriebe streuen.

Es gibt einen Tag- Nach-Zyklus in diesem Spiel. Tagsüber beschäftigst du dich mit den Menschen, erfüllst ihre Wünsche. Was nachts, wenn sie am Schlafen sind, natürlich nicht möglich ist. Das ist die perfekte Gelegenheit, um ihnen zu sagen, dass sie Gebäude errichten sollen. Auch wenn dir die nötigen Ressourcen noch fehlen. Aber die werden ja dann nachgeliefert.

Doch der Platz, der dir zum Bauen zur Verfügung steht, ist limitiert. Weshalb du irgendwann auch dich daran machen solltest, zu expandieren. Und so ganz nebenbei zu versuchen, deine Rivalen zu eliminieren.

Eigentlich klingt dies alles schon vielversprechend. Und in der Tat macht Fata Deum stellenweise richtig Laune. Wenn du versuchst, die verschiedenen Wünsche deiner Gläubigen zu erfüllen. Oder zu probieren, noch das letzte Bisschen Flecken deines Startgebiets auszunutzen.

Und doch merkt man dem Game an, dass es noch im Early Access ist. Es gibt hier diverse Mankos, an denen noch gearbeitet werden muss. Das fängt schon mit den Ladezeiten an. Bis eine Karte geladen hat, kann gerne mal eine halbe bis eine ganze Minute vergehen. Und das kann nicht nur daran liegen, dass das Game bei mir auf einer HDD installiert war.

Auch wäre eine Option nett, mit der man die Größe der Icons, die für die verschiedenen Zauber und Gebäude stehen, ändern könnte. Denn standardmäßig sind diese sehr klein, so das man schon genau hinschauen muss, was da steht. 

Doch was mich am meisten gestört hat, war die unfaire KI. Theoretisch fangen wir alle mit den gleichen Startbedingungen an. Praktisch hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Gegner cheatet. Derweil ich mich mühsam voran arbeite und gerade mal 20 Gläubige habe, das Maximum zu Beginn, haben sie schon 30 oder mehr. Ebenso können sie mit Zaubern arbeiten, die mich und meine Bevölkerung irgendwie beeinflussen. Wie genau, weiß ich nicht, da außer einigen Lichteffekten nichts zu sehen war.

Und dann ist da noch die Tatsache, dass ich das Tutorial gespielt habe und es irgendwann nicht mehr weiterging. Weil ich irgendwas machen musste, was eigentlich nur über das Menü ging. Doch das war inaktiv und ich konnte nichts auswählen.

Fata Deum ist vielversprechend. Aber gleichzeitig muss noch einiges geschehen, damit aus dem Versprechen auch etwas wird. So nimmt es sein Potenzial allerhöchstens nur teilweise dar.

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Special vom: 22.09.2025
Autor dieses Specials: Götz Piesbergen
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