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Mit dem N-1 Starfighter aus The Mandalorian bringt Revell einen Modellbausatz auf den Basteltisch, der nicht nur eingefleischte Modellbauer, sondern vor allem Fans der Serie begeistert. Das ikonische Raumschiff, das in der dritten Staffel Serie ein überraschendes Comeback feierte, wird hier im großzügigen Maßstab 1:24 umgesetzt und zeigt schon beim Auspacken, dass es sich definitiv nicht um ein simples Spielzeug handelt.
Der N-1 Starfighter war ursprünglich ein leichter Sternenjäger des Planeten Naboo, dessen Wendigkeit und starke Bewaffnung legendär waren. In The Mandalorian erlebt das Schiff schließlich seine Rückkehr. Gemäß den Wünschen von Din Djarin wurde der Jäger umfassend umgebaut. Die modifizierte Version verfügt über stärkere Laserbewaffnung, höhere Geschwindigkeit und eine verbesserte Manövrierfähigkeit und dient dem Mandalorianer und Grogu als zuverlässiger Begleiter auf ihren Abenteuern durch die Galaxie.
Groß und voller Details Schon beim Öffnen des Kartons wird klar, dass hier kein kleiner Steckbausatz für zwischendurch wartet. Dank des Maßstabs 1:24 wird aus dem im Serienuniversum rund elf Meter langen Sternenjäger ein beeindruckendes 45,7 Zentimeter langes Modell. Damit erreicht der N-1 Starfighter wirklich stattliche Ausmaße und zieht sofort alle Blicke auf sich.
Die Aufteilung der Bauteile ist dabei sehr durchdacht und fängt den charakteristischen „Stripped-down“-Look der Serienversion hervorragend ein. Während beim klassischen gelben Naboo-Fighter glatte Oberflächen dominierten, punktet die Variante aus The Mandalorian mit offenliegender Technik und zahlreichen mechanischen Details. Besonders an den markanten Triebwerksgondeln kommen diese feinen Strukturen hervorragend zur Geltung und verleihen dem Modell eine beeindruckende Tiefe.
Bastelspaß für Fortgeschrittene Der Bausatz ist dem Skill-Level 3 zugeordnet und richtet sich damit an Modellbauerinnen und Modellbauer, die bereits erste Erfahrungen mit Kleber und Farbe gesammelt haben. Die Passgenauigkeit der Teile überzeugt insgesamt auf ganzer Linie. Lediglich bei den langen Triebwerksausläufern sollte man etwas Geduld und Präzision mitbringen, damit am Ende alles sauber ausgerichtet ist. Wer sich beim Zusammenbau Zeit nimmt, wird aber mit einem stabilen und hochwertig wirkenden Modell belohnt. Ein besonders charmantes Detail sind außerdem die beiliegenden Figuren von Din Djarin und Grogu. Beide finden natürlich standesgemäß ihren Platz im Cockpit und unterstreichen noch einmal, mit wie viel Liebe zum Detail dieser Bausatz gestaltet wurde.
Farbe bringt den Sternenjäger zum Strahlen Nach dem Zusammenbau wartet allerdings noch ein weiterer wichtiger Schritt: die Lackierung. Schließlich erhält der Sternenjäger erst durch sie seinen typischen Look. Für das Modell werden insgesamt zwölf Farben benötigt, die selbstverständlich bei Revell erhältlich sind. Zwar bedeutet das zusätzliche Kosten, doch die Investition lohnt sich. Durch den markanten Chrome-Look, die gelben Streifen sowie zahlreiche kleine farbliche Akzente entsteht erst der unverwechselbare Charakter des modifizierten N-1 Starfighters.
Angemessen präsentiert Damit das fertige Modell auch angemessen präsentiert werden kann, liegt dem Bausatz ein Display-Ständer bei. Auf diesem lässt sich der Sternenjäger perfekt in Szene setzen und wird schnell zum Blickfang in jeder Sammlung. Ob im Regal, auf dem Schreibtisch oder als Teil einer größeren Star Wars-Kollektion – dieses Modell macht praktisch überall eine hervorragende Figur.


Fazit: Mit dem N-1 Starfighter aus The Mandalorian liefert Revell einen Modellbausatz ab, der genau die richtige Balance findet: groß, detailreich und anspruchsvoll genug für erfahrene Bastler, dabei aber dennoch zugänglich für alle, die im Modellbau den nächsten Schritt gehen möchten. Für Fans der Serie ist das Modell ohnehin fast Pflichtprogramm. Aber auch Modellbau-Enthusiasten ohne direkten Serienbezug bekommen hier ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie gut modernes Lizenz-Modellbau-Design funktionieren kann. |