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Stromausfall: One Last Summer
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/summerJetzt, wo draußen die ersten Blumen anfangen zu blühen, die Sonne vom Himmel scheint und es endlich wieder wärmer wird, verschwinden nicht nur die Winterklamotten im Schrank – auch unsere Lektüre verändert sich. Statt düsterer schwedischer Krimis oder Geschichten im Schnee wächst die Lust auf leichte, warme Erzählungen. Der Penguin Verlag liefert dafür seit dem 25. März den passenden Stoff: Mit One Last Summer von Kate Spencer erwartet uns ein moderner Sommer-Romance-Roman voller Leichtigkeit, Herzklopfen und einer ordentlichen Portion Nostalgie.

Die Autorin hinter der Geschichte
Die Autorin von One Last Summer ist dabei keine Unbekannte. Nicht nur schreibt sie regelmäßig für namhafte US-Medien wie die Washington Post oder Cosmopolitan, mit Forever35 betreibt sie zudem einen äußerst erfolgreichen Podcast mit Millionen von Zuhörer*innen, der bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch als Romanautorin hat sie sich längst etabliert: Ihr Debüt Zwei Herzen unter acht Millionen landete direkt auf der Bestsellerliste. Schon dort zeigte Spencer ihr Talent, Figuren lebendig wirken zu lassen, Dialoge mit Witz zu schreiben und zwischenmenschliche Dynamiken feinfühlig einzufangen. Besonders gelungen ist dabei die Balance zwischen humorvoller Leichtigkeit und emotionalem Tiefgang – ohne jemals ins Kitschige abzudriften. All das kommt auch in One Last Summer wieder voll zur Geltung.

Zwischen Stillstand und Neuanfang
Im Zentrum von One Last Summer steht Clara, deren Leben gerade gehörig ins Wanken geraten ist. Mit einem Bein im Burnout stehen, dem Ex-Freund hinterhertrauern und jahrelang keinen Urlaub machen – all das stand nämlich definitiv nicht auf Claras Bucketlist. Zumindest den letzten Punkt kann sie abhaken, denn kurzerhand fährt sie zum Wiedersehen mit ihren Freunden ins Sommercamp ihrer Kindheit. In Pine Lake angekommen, überwältigen Clara nicht nur die Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten, sie trifft auch Mack wieder. Immer noch so nervtötend (und nervtötend gutaussehend) wie früher, bringt er sie zuverlässig zur Weißglut. Und ebenso wie früher ist die Anziehung zwischen ihnen unwiderstehlich. Auf eine leidenschaftliche Nacht folgen weitere, und zum ersten Mal seit Langem hört Clara nur auf ihr Herz. Doch als ihre Chefin ihr auf einmal das anbietet, wofür sie so hart gearbeitet hat, muss sie eine Entscheidung treffen. Ist das Leben, das sie immer wollte, das Leben, in dem sie sich wirklich lebendig fühlt?

Sommerflirt mit Funkenflug
Spencer nutzt das Setting gekonnt, um ein zunächst klassisch anmutendes Enemies-to-Lovers-Szenario angenehm frisch zu inszenieren. Die Wortgefechte zwischen Clara und Mack sind pointiert, die Spannungen jederzeit spürbar, und das langsame Knistern zwischen ihnen gehört zu den großen Stärken des Romans.

Gleichzeitig gelingt es der Autorin aber auch, das Camp selbst fast wie eine eigene Figur wirken zu lassen. Zwischen Holzhütten, Badesee und Lagerfeuer entsteht eine Atmosphäre, die nicht nur Clara an ihr unbeschwertes jüngeres Ich erinnert, sondern auch bei den Leserinnen und Lesern sofort Bilder im Kopf entstehen lässt – verbunden mit einem warmen Gefühl von Sommer, Freiheit und einer leichten Melancholie.

Mehr als nur eine Liebesgeschichte
So sehr die Romance im Mittelpunkt steht, so sehr lebt One Last Summer auch von seinen ruhigeren, nachdenklichen Momenten. Clara muss sich mit der Frage auseinandersetzen, warum sie sich selbst ein Stück weit verloren hat – und ob sie den Mut aufbringt, ihr Leben neu auszurichten. Themen wie Selbstzweifel, Neuanfänge und das Loslassen alter Erwartungen werden dabei angenehm unaufgeregt und authentisch erzählt.
Gerade diese Mischung aus persönlicher Entwicklung und romantischer Handlung macht den Roman so zugänglich. Man fiebert nicht nur mit Clara und Mack mit, sondern erkennt sich in vielen Situationen auch selbst wieder.

Locker erzählt, emotional verankert
Sprachlich bleibt der Roman dabei durchweg locker und flüssig. Spencer setzt auf einen humorvollen Ton, der immer wieder von ruhigeren, reflektierenden Momenten durchbrochen wird, ohne den Lesefluss zu bremsen.

Fazit:
One Last Summer ist die perfekte Begleitung für warme Tage – egal ob im Urlaub, im Garten oder auf dem Balkon. Kate Spencer gelingt eine gefühlvolle, humorvolle und zugleich ehrliche Geschichte über zweite Chancen, alte Erinnerungen und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Wer Sommerromanzen mit Herz und einem Hauch Tiefgang mag, wird hier definitiv fündig.
Nur ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Das Buch liest sich so angenehm und flüssig, dass man Claras Geschichte schneller beendet hat, als einem lieb ist.

Zu erwerben gibt es One Last Summer für 13,00 Euro (bzw. 4,99 Euro als E-Book) bei Amazon, beim herausgebenden Penguin Verlag und im Buchhandel.

© 2026 Penguin Verlag

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Special vom: 27.03.2026
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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