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Fallen Enchantress: Legendary Heroes

Entwickler: Stardock
Publisher: Kalypso Media

Genre: Strategie
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 29,95 €

Systeme: Keine Untertitel vorhanden.

Testsystem: Windows Vista, 4 GB RAM, AMD Athlon X4 645 3,10 GHZ, Zotac GeForce GT 240

Anforderungen: Windows XP SP2 / Windows Vista / 7 / 8, 2.2 GHZ Dual Core or better processor, 2 GB Available System Memory, 512 MB DirectX 9.0c Compliant 3D Video Card (GeForce 6800 / Radeon X1600 or Better), DirectX Compatible Sound Card, DirectX 9.0c, Internet connect

Inhalt:

FallenELogo

Manchmal ist es schwer, ein Held zu sein. Erneut habe ich zu viele Einheiten. Ich verliere deswegen jede Runde Geld. Doch wenn ich jetzt die Steuern erhöhe, werden meine Untergebenen noch unruhiger als bislang, und die Forschung wird langsamer. Aber andererseits kann ich es nicht riskieren, Pleite zu gehen. Denn ich brauche die Truppen. Ich muss meine Städte schützen und die Karte erkundigen. Nein, es ist nicht einfach, ein Heroe zu sein.



Meinung:

Aller Anfang ist schwer
Erinnert sich jemand an Elemental: War of Magic? Falls nicht, ist es nicht tragisch. Das Spiel erschien 2010 und erhielt vernichtende Kritiken. Die Verkaufszahlen waren höchstens mittelprächtig. Im Prinzip genügend Gründe, auf eine Fortsetzung zu verzichten.
Doch Stardock, bekannt für seine Strategiespiele Galactic Civilizations II oder Sins of a Solar Empire, machte exakt das Gegenteil. Man machte alles besser und brachte 2012 Elemental: Fallen Enchantress heraus. Ein Nachfolger, der seinen Vorgänger mehr als deutlich übertrumpfte. Die Wertungen und Verkaufszahlen stellten die von War of Magic in den Schatten.

Was also tun, wenn man ein solch erfolgreiches Spiel hat? Genau! Man entwickelt ein Add-On und wirft es auf den Markt. Doch wäre es fatal, zu behaupten, die Entwickler hätten nur ein paar Missionen zusammengewürfelt und auf einen Datenträger gepresst. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Gewöhnlich sind die anderen
Denn Fallen Enchantress ist kein gewöhnliches Add-On. Es steht für sich alleine und lässt die Vorgänger vergessen, schon deshalb, da es sie überhaupt nicht erwähnt. Und das bedeutet in diesem Fall keine hohle Phrase. Denn das Spiel bietet jede Menge Inhalt und Einstellungsmöglichkeiten an, die einen stundenlang vor den Rechner fesseln werden.

Dabei präsentiert sich Fallen Enchantress: Legendary Heroes wie eine gesunde Mischung auf Civilization und Might & Magic. Aus dem erstgenannten Spiel stammen die Spielelemente wie Siedeln, Forschen und Diplomatie. Aus Letzterem das Fantasy-Setting, die Heroen, und ebenso der rundenbasierende Kampf.

Am Anfang war der Charakter
Man hat zu Beginn die Wahl zwischen verschiedenen Helden, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Der eine ist ein Sklavenmeister, die andere eine Magierin während die dritte eine ehemalige Söldnerin ist, die gut mit Pfeil und Bogen umgehen kann. Jede Figur sieht nicht nur anders aus, sie spielen sich auch unterschiedlich, da sie – je nach Hintergrundgeschichte – verschieden auf andere Völker reagieren.

Wie in Civilization beginnt man mit einem Siedler – hier Pionier genannt – und einem weiteren Charakter, eurem Helden. Allerdings kann man sich nicht überall ansiedeln. Es gibt nur wenig Plätze auf einer Karte, die es einem erlauben, eine neue Stadt zu gründen. Diese Orte verfügen über Ressourcen, wie beispielsweise Mana. Wo man am meisten vorfindet, da empfiehlt es sich, eine neue Siedlung zu gründen.
In dieser kann man, genau so wie in Sid Meiers legendärer Reihe, unterschiedliche Gebäude und Einheiten bauen. Rohstoffe, die sich außerhalb der Stadt, aber immer noch in ihrem Einflussbereich finden, kann man, so denn die entsprechende Technologie erforscht worden ist, per Mausklick abbauen lassen. Je weiter das Spiel fortschreitet, desto mehr Möglichkeiten hat man auch noch, diese zu upgraden.

Auf den Helden kommt es an
Und während man produziert und forscht, empfiehlt es sich außerdem mit dem Helden und einigen Einheiten loszuziehen, um Missionen und Monster zu erledigen. Letzte werden in vier Kategorien aufgeteilt: Schwach, Mittel, Stark und Tödlich. Jeder gewonnene Kampf bringt den Überlebenden Erfahrungspunkte, wodurch sie irgendwann, wie im Rollenspiel, im Level aufsteigen und so stärker werden.
Im weiteren Verlauf des Spiels kann man außerdem ebenfalls Ruhm ernten, um weitere Heroen anzuheuern, sich auszubreiten und sich gegen andere Völker zu behaupten. Denn man befindet sich auf einer solchen Landkarte natürlich nicht alleine. Je nach Größe gibt es auch andere Länder, die einem freundlich, neutral oder feindlich gesinnt sind.

Gut, aber nicht gut genug
Diese Mischung aus verschiedenen Spielelementen sorgt dafür, dass man oft und gerne noch eine Partie für zwischendurch anfängt. Doch der Suchtfaktor, der die Vorbilder so ausmacht, kommt hier nicht zum Tragen! Der Grund hierfür ist einfach, dass wenn man ein Fan von dem einen oder anderen Spiel ist, auf dem Fallen Enchantress: Legendary Heroes basiert, einem Kleinigkeiten auffallen, die stören. Da wäre beispielsweise, dass neue Einheiten sich immer außerhalb einer Stadt anfinden, anstatt innerhalb von dieser. Das ist besonders ärgerlich, falls dieser Trupp ursprünglich die Siedlung beschützen sollte!

Auch die deutsche Übersetzung vermiest einem den Spielspaß. Weniger wegen der Qualität an sich, die gelungen ist. Vielmehr sind es wiederholt kleinere Textabschnitte, in denen auf ein Mal der englische Originaltext steht. Dieser Mischmasch aus verschiedenen Sprachen gehört sich einfach heutzutage nicht.

Natürlich spielt die KI in Fallen Enchantress: Legendary Heroes eine wichtige Rolle. Und hier fällt das Ergebnis durchwachsen aus. Wenn man Kämpfe automatisch ausfechten lässt, kann es leicht passieren, dass man auch im Prinzip einfach zu gewinnende Gefechte verliert. Die Intelligenz der anderen Völker ist ebenfalls nicht optimal ausgefallen. Einerseits können sie eine Schwäche gnadenlos ausnutzen. Andererseits verhält sie sich ebenso oft genug passiv und schon fast unterwürfig.

Was zu gucken und was zu hören
In Sachen Grafik braucht sich das Spiel vor den großen Vorbildern nicht zu verstecken. Man merkt dem Game die Liebe zum Detail an. Da zieht ein riesiges Ungetüm langsam über die Karte, während eine kleinere Einheit an Monstern sich blitzschnell fortbewegt. Auch die Städte sind wunderbar animiert. Man sieht jede neue Baustelle und jedes neue Gebäude.
Die musikalische Untermalung weiß zu gefallen. Das gilt ebenfalls für die Geräusche, die glasklar aus den Lautsprechern ertönen. Sehr nett: Jeder Angriff hat seinen eigenen Sound!



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

G__tzFallen Enchantress: Legendary Heroes ist ein Standalone-Addon eines Nachfolgespiels, welches deutlich besser ausfiel als sein Vorgänger. Schon allein das ist ungewöhnlich. Doch das Spielprinzip, das eine Mischung aus Civilization und Might and Magic darstellt, ist ebenfalls nicht alltäglich. Dennoch oder vor allem deswegen wird man an dem Game seinen Spaß haben. Zwar erreicht es nicht die Qualität seiner beiden Vorbilder. Doch es reicht aus, um die eine oder andere vergnügliche Stunde zu haben. Und auf mehr kommt es auch nicht an.



Fallen Enchantress: Legendary Heroes - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots












Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.875 Grafik: 8.00
Sound: 8.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 7.50
Wertung: 7.875
  • Ungewöhnlicher Genre-Mix
  • Detaillierte Landschaften
  • Erreicht nicht ganz die Klasse seiner Vorbilder
  • KI durchwachsen
  • Nicht alle Texte sind ins Deutsche übersetzt worden

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Rezension vom: 26.08.2013
Kategorie: Strategie
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Die Bewertung unserer Leser für dieses Game
Bewertung: 2 (1 Stimme)
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