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Mulaka

Entwickler: Lienzo
Publisher: Lienzo

Genre: Adventure
USK Freigabe: Downloadspiel ohne USK-Prüfung
ca. Preis: 19,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:
mulaka_logo

Ich mag Spiele, in denen man auch etwas lernt. Das Action-Adventure Mulaka ist ein solches Spiel. Der mexikanische Entwickler Lienzo bringt uns hier im Rahmen eines Action-Adventures auch die mystische Welt des im Südwesten Chihuahuas, Mexiko lebenden indigenen Volkes der Tarahumara näher. Was uns dort erwartet und ob das Spiel sonst noch Besonderheiten bereithält, erfährst Du wie immer im folgenden Test.

Meinung:

In Mulaka verschlägt es uns in die Haut von Sukuruame, dem Schamanen der Tarahumara. Durch die Gabe die Macht eines Halbgottes nutzen zu können, ist nur er in der Lage das Böse, das die Erde verdirbt, zu besiegen.
Die mythische Macht ermöglicht uns auf Knopfdruck unsichtbare Wesen und Plattformen zu sehen, sorgt dafür, dass wir drei Leben haben und beim Verlust eines Lebens dieses durch ein Tanzritual erneuert wird (vorausgesetzt man hat vorher genügend Heilpflanzen gesammelt) und das wir uns im späteren Spielverlauf in verschiedene Tierwesen verwandeln können und so etwa als Vogel über Abgründe hinwegfliegen oder als Bär Wände einreißen können. All dies ist der Mythologie der Tarahumara entliehen und passt deswegen auch gut ins Spiel.

Zu einfach
Hauptwaffe gegen das Böse ist aber unser Speer. Diesen können wir in leichten und schweren Angriffen Einsätzen, die man in Kombos kombinieren kann, sowie werfen, und den Gegnern so den Gar aus machen. Die regulären Gegner befinden sich dabei in den gesamten frei begehbaren Levels. Erst wenn wir durch das Erfüllen von Aufgaben, wie etwa kleinen Rätseln (die durchweg zu einfach geraten sind) oder dem Töten von bestimmten Gegnern, drei Kristalle für ein steinernes Tor eingesammelt haben, erschließt sich uns der Weg zum jeweiligen Bosskampf. Hier ist dann im Gegensatz zu den herkömmlichen Gegnern, die einem alle paar Sekunden über den Weg laufen und die durch simple Kombos einfach zu erledigen sind, auch tatsächlich Mal so etwas wie Taktik gefragt. Die teils gewaltigen Gegner verfügen nämlich über bestimmte Weak-Points, die es zu finden und zu treffen gilt. Der Anspruch hält sich aber auch hier in Grenzen. Genau das ist aber auch das generelle Problem von Mulaka. Insgesamt ist es einfach viel zu leicht. Das Einzige was einen wirklich Probleme bereitet, sind die Arena-Kämpfe, wobei es hier auch nicht die Gegner an für sich, sondern eher deren Anzahl ist, dass einem vor Probleme stellt. Hier warten nämlich nicht nur ein oder zwei Feinde, sondern gleich ein ganzes Dutzend verschiedenster Typen auf einen. Erschwerend hinzu kommt die Steuerung, die etwas schwammig wirkt und deswegen nicht nur Sprungpassagen, von denen es natürlich auch ein paar gibt, unnötig erschweren, sondern eben auch Kämpfe gegen mehrere Gegner. Allerdings gewöhnt man sich mit der Zeit daran.

Auf den ersten Blick sehr schön
Leider ist die Steuerung aber nicht das einzige technische Problem, das uns in Mulaka erwartet. Man merkt einfach an allen Ecken und Kanten, das hier ein kleines, wahrscheinlich noch nicht allzu erfahrenes Team, am Werk war, denn alles wirkt sehr zweckmäßig. Das beste Beispiel dafür ist wohl die Grafik. Die Polygongrafik lässt die unterschiedlich und nach real existierenden Orte gestalteten Level im ersten Blick zwar recht schick wirken, bei genauerer Betrachtung lässt sie dann aber eben doch an Details missen. So ist der Sand, durch den wir hier Rennen, etwa eine Detailarme Masse, die nur durch Anhöhen Form gewinnt. Auch die Tatsache. das Gespräche lediglich durch Texteinblendungen vermittelt werden, ist etwas schade. Dennoch sollte man sie nicht einfach so wegklicken, denn hier werden nicht nur nützliche Tipps verraten, sondern auch interessante Dinge zur Hintergrundgeschichte erzählt. Die erfährt man ebenfalls in kleinen Zwischensequenzen, die auch wirklich schick aussehen.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Spielerisch reißt Mulaka ganz sicher keine Bäume aus. Der Schwierigkeitsgrad ist lächerlich niedrig, die Rätsel viel zu simpel und das Gameplay wirkt mit seinen andauernden Arena-Kämpfen altbacken. Auch technisch erwartet einen leider nichts Besonderes. Die Grafik ist auf den ersten Blick sehr schön, lässt aber an Details missen und die Steuerung ist arg schwammig. Im Prinzip spricht also nicht vieles für Mulaka, und doch fand ich das Spiel sehr interessant. Es vermittelt einen nämlich auf sehr gute Weise einen Einblick in die mystische Welt der Tarahumara. Ich mag es ohnehin, wenn einem ein Spiel auch noch etwas beibringt. Und wenn das so gut gelungen ist wie hier, macht mir das gleich doppelt so viel Spaß. Es ist wirklich interessant etwas über die Welt und den Glauben dieses in Mexiko lebenden (und mir bis dahin vollkommen unbekannten) indigenen Volkes zu erfahren – bei so viel vermittelten Wissen, verzichte ich sogar gerne Mal auf ein innovatives Gameplay.




Mulaka - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6 Grafik: 6.00
Sound: 6.00
Steuerung: 6.00
Gameplay: 6.00
Wertung: 6
  • Einblick in die mystische Welt der Tarahumara
  • Abwechslungsreiche Level
  • Bossgegner Bedarfen einer besonderen Strategie
  • Tier-Transformationen
  • Grafik lässt Details vermissen
  • Schwammige Steuerung
  • Simple Rätsel
  • Zu niederiger Schwierigkeitsgrad
  • Altbackenes Gameplay

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Rezension vom: 20.03.2018
Kategorie: Adventure
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