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World of Final Fantasy Maxima

Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 39,99 €

Systeme: PlayStation 4, PSP, Switch, Xbox One

Inhalt:
World_of_Final_Fantasy_Logo
Lann und Reynn sind Zwillinge, die eines Tages von der mysteriösen Enna Kros darauf gebracht werden, dass sie in ihrer Heimat Nine Wood Hills alleine leben. Sie eröffnet den beiden ein Portal in die Welt Grymoire, in der die Zwei bald herausfinden, dass sie schon einmal hier waren. Nur wieso besitzen sie keine Erinnerung an diese Zeit?

Meinung:
Die Welt erweitert sich
Im Jahr 2016 wurde das beliebte Final Fantasy-Franchise 29. Aus diesem Anlass veröffentlichte Square Enix das RPG World of Final Fantasy, das damals für Playstation 4 und Playstation Vita herauskam, wobei ein Windows-Release ein Jahr später stattfand. Das Game erhielt gute Bewertungen und verkaufte sich auch super.

Zwei Jahre später kommt der Titel erneut heraus. Jedoch nicht in der ursprünglichen Fassung, sondern als World of Final Fantasy Maxima. Diese Version erschien nicht nur für die Playstation, sondern ebenfalls für die Xbox One und die Nintendo Switch. Wer übrigens bereits das Grundspiel besitzt, der kann sich den zusätzlichen Content auch als DLC besorgen.

Ein Spiel für Neulinge und Fans
Es existieren einige Unterschiede zwischen den beiden Versionen. Das Ende der Story wurde überarbeitet, es gibt einen NG+-Modus und ab sofort die Möglichkeit, dass man ebenso als die Chibi-Version bekannter Final Fantasy-Charaktere spielen kann. Die nehmen dann im Kampf den Platz der Protagonisten Lann und Reyyn ein.

In der Tat ist World of Final Fantasy ein großer Liebesbrief an die bunte Vielfalt des Franchises, ohne dass die Hingabe an die Vergangenheit auch nur ansatzweise Gefahr läuft, das Gameplay zu dominieren. Im Vordergrund stehen die Erlebnisse von Lann und Reynn, während bekannte Charaktere wie Yuna oder Sephiroth signifikante Gastauftritte haben, mehr aber nicht. Wenn der Warrior of Light, Hauptfigur von Final Fantasy I seinen großen Auftritt hat, dann erfreut man sich als Hardcore-Fan, während Gamer, die dieses Wissen eventuell nicht besitzen, die Inszenierung bewundern dürften.. Auf diese Weise gelingt es Square Enix, beiden Gruppen von Fans gerecht zu werden.

Das Gefühl, wenn die Protagonisten nerven
Im Zentrum des Spiels stehen die beiden Zwillinge Lann und Reynn. Letzterer ist nicht gerade der Hellste im Kopf, allerdings mutig und wenn es ums Kämpfen geht, nicht zu unterschätzen. Seine Schwester ist hingegen intelligent und kann ihn wiederholt bremsen, ehe er Unsinn macht. Begleitet werden sie von Tama, einer mysteriösen Kreatur.

Es fällt jedoch schwer, mit den Protagonisten warm zu werden. Es ist klar, dass Square Enix bei der Konzeption der Figuren und der Story versucht hat, einen leichtherzigen Ton anzuschlagen. Man soll sich über die Eskapaden des Strohkopfs Reynn amüsieren, der zum Beispiel nicht bemerkt, das auf seinem Kopf Tama balanciert. Man soll die spezielle Sprechweise von eben jener, die immer wieder an den unmöglichsten Stellen ein »The« einstreut, für amüsant befinden. Man soll mit Lann fühlen, die den Tick hat, wenn sie wirklich genervt ist, lauter Triviafakten rauszuhauen, was sie relativ oft macht. Das Problem ist, dass dieses Vorhaben nur bedingt funktioniert. Die Protagonisten gehen einem schon schnell auf die Nerven. Die Geschichte macht außerdem irgendwann einen überraschenden Schwenk ins Düstere, mit dem man so nicht gerechnet hat. Diese Entwicklung will nicht so einfach passen und irritiert noch dazu.

Ich wähle dich, Mirage!
Immerhin kann das Gameplay überzeugen. Hier haben die Programmierer sich sehr an der Pokémon-Reihe orientiert, indem man die Möglichkeit hat, Monster, so genannte Miragen, in Prismen einzufangen. Von diesen hat man zum Glück einen unbegrenzten Vorrat, wobei bestimmte Wesen wiederum ebenfalls bestimmte Prismen benötigen. Zum Glück bekommt man diese meistens schon bei der ersten Begegnung oder kann sie im Fähigkeitenbrett anderer Miragen freischalten. Auf diese Weise kann man ebenso zusätzliche Boni, wie mehr HP oder gewisse Angriffe erhalten. Zusätzlich kann man die gefangenen Monstren auch irgendwann weiterentwickeln.

Der besondere Clou ist allerdings das Kampfsystem. Es handelt sich um eine Varianz des bekannten ATB-Systems, bei dem man anhand einer Leiste sieht, wann welcher Kampfteilnehmer an der Reihe ist. Je nach mitgeführter Kreatur oder Kampfstapel kann es durchaus möglich sein, dass man sogar für jeden gegnerischen Angriff zwei eigene durchbringen kann.

Es stapele sich, wer kämpfen will
Bei den Kampfstapeln muss vorab noch gesagt sein, dass Lann und Reynn ihre Größe wechseln können. Entweder sie sind normal groß, was im Spiel Jiants genannt wird oder aber sie werden klein, Chibimäßig, wie so viele andere Bewohner von Grymiore auch und heißen dann Lilikins. In beiden Größen können jetzt Kampfstapel gebildet werden. Wenn man klein ist, reitet man auf einem großen und balanciert einen kleinen Mirage auf den Kopf. Falls man hochgewachsen ist, balanciert man einen mittelgroßen und kleinen Mirage auf dem Kopf.

Ein Kampfstapel ist die Summe seiner Teile. Entsprechend gelevelt, bzw. mit den passenden Fähigkeiten ausgestattet, kann man Schaden einstecken und ebenfalls austeilen. Sollten die jeweiligen Miragen sogar eine Fähigkeit gemeinsam besitzen, summiert sich diese und wird ebenso stärker. Allerdings muss man auch aufpassen, da die Gegner ebenfalls in Stapeln auftauchen. Es ist durchaus möglich, dass bestimmte Attacken einen solchen Stapel ins Wanken bringen. Wenn dann dieser auseinanderbricht, sind die jeweiligen Bestandteile erstmal für eine Runde betäubt und schwach.

Wenn die Grafik nicht vollständig mitmacht
Musikalisch ist das Spiel famos. Es tauchen bekannte Melodien auf, ebenso wie neue. Auch die Sprachausgabe ist exzellent, wobei die deutsche Fassung die Englische Synchro belässt und sie nur untertitelt, wodurch »gnädigerweise« manche sprachlichen Angewohnheiten ausgelassen werden.

In Sachen Grafik muss man bei der Switch-Fassung Einschränkungen akzeptieren. Das Game sieht immer noch fantastisch aus, egal auf welcher Plattform man es spielt. Aber auf der Nintendo-Konsole merkt man teilweise grob auflösende Texturen, was einfach nur unschön aussieht. Zum Glück geschieht das eher selten.


Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen
World of Final Fantasy ist ein gutes Spiel, solange man sich an die gewöhnungsbedürftigen Protagonisten gewöhnt. Die Story ist etwas unausgeglichen, da sie überwiegend leichtherzig daher kommt, gegen Ende aber ins Düstere abgleitet. Dank des Maxima-Addons wird das Finale allerdings besser ausgearbeitet, während man außerdem die Möglichkeit erhält, auch als Final Fantasy-Figuren zu spielen. Das Gameplay gefällt, vor allem das Prismensystem und das Stapelprinzip. Der Ton ist super, während die Grafik auf der Switch stellenweise nicht gut aussieht.



World of Final Fantasy Maxima - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.375 Grafik: 8.00
Sound: 9.00
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.00
Wertung: 8.375
  • Ein Spiel für Neulinge und Fans
  • Gelungenes Kampfsystem
  • Großartige Musik
  • Charaktere gehen einem auf die Nerven
  • Grafik mit Schwächen

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Rezension vom: 30.11.2018
Kategorie: Rollenspiele
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