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MX vs. ATV All Out

Entwickler: Rainbow Studios
Publisher: THQ Nordic

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 39,95 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:
all_out

Bereits seit dem 27. März 2018 können Offroad-Fans in MX vs. ATV All Out ihrer Leidenschaft frönen. Höchste Zeit also, dass auch wir uns endlich wieder auf den Sattel schwingen und das Spiel testen.

Meinung:

Bereits seit 2005 gibt es nun die MX vs. ATV-Reihe. Während dieser Zeit hat die Reihe von THQ Nordic (früher THQ) viele Plattformen gesehen. Eines hat sich aber nie geändert: Das Spielprinzip. Dies ist auch in MX vs. ATV All Out, dem insgesamt siebten Teil der Reihe (ohne die Encore Edition von MX vs. ATV Supercross) und der erste Teil nach vier Jahren Pause, nicht anders. Wie gewohnt setzen wir uns auf Motocrossmaschinen, Quads und Buggys verschiedenster Motorisierungen und fahren Rennen. Neu ist, dass wir uns zu Anfang jeder Spielsession auf der Flying Moto Ranch, sozusagen unserm Pendant zu Valentino Rossi's Tavullia Ranch, befinden. Hier dürfen wir nicht nur unsere Fahrzeuge nach Herzenslust ausfahren, sondern bekommen beim ersten Besuch auch noch ein Tutorial, in dem uns alles Wichtige zur Steuerung erklärt wird. Die hat sich im Vergleich zu den Vorgängern übrigens nicht verändert, was aber nicht bedeutet, dass man deswegen keine Einarbeitungszeit benötigt. Das Gegenteil ist der Fall, denn nach wie vor möchte das Gewicht verlagern und richtige anbremsen erst verinnerlicht werden, ansonsten findet man sich schnell im Dreck wieder.

Für Einzelspieler nur bedingt interessant
Nachdem man sich nach ein paar Minuten auf der auf der Ranch an die Steuerung gewöhnt hat, kann man von hier aus auch mit einem Druck auf die Starttaste sogleich Rennen starten. Auch hier erwartet einen mit Serienrennen, Einzelevents, Onlinerennen, Zeitrennen, Arcade (Splitscreenmodus) und dem völlig sinnlosen Fotomodus (in dem man nur ein Standbild gezeigt bekommt und ein bisschen mit der Kamera herumfahren kann) nichts Neues. Auch bei den Renntypen scheint es zunächst einmal so, als ob alles beim Alten geblieben wäre. Doch bei genauerer Betrachtung erblickt man dann zwischen Opencross, National und Supercross mit Freestyle tatsächlich einen neuen Renntypen. Wer sich ein wenig im MX-Sport auskennt, wird wissen, dass sich hier hinter ein Stuntmodus verbirgt, in dem wir auf einem besonderen Parcours, der mit vielen Rampen ausgestattet und oft in einem Stadion aufgebaut ist, durch spektakuläre Sprünge möglichst viele Punkte erzielen müssen. Leider ist die Liste an ausführbaren Stunts, selbst auf Motocrossmaschinen, recht überschaubar, weshalb dieser neu hinzugekommene Rennmodus auch schnell wieder an Faszination verliert.

Dies gilt aber leider nicht nur für die Freestyle-Veranstaltungen. Aufgrund dessen, das eine richtige Karriere fehlt, verliert man als Einzelspieler allgemein recht schnell die Lust, sich von einer öden Serie zur nächsten zu arbeiten. Immerhin gibt es ja aber die Online-Rennen, in denen wir gegen bis zu 15 Mitspieler in den bekannten Rennmodi, sowie den beiden speziellen Modi „Markieren“ und „Infektion“ antreten. Hier kommt dann auch tatsächlich für längere Zeit richtiger Spielspaß auf.

Solide Grafik
Mit jedem gefahrenen Rennen verdient man sich übrigens ein bisschen Geld (MotoCoins) hinzu, dass man anschließend in Upgrades, wie etwa neue Ausrüstung und bessere Fahrzeugkomponenten stecken kann. Wer möchte, kann aber natürlich auch gleich neue Bikes, Quads oder Buggys kaufen, die natürlich auch immer besser werden. Um zusätzlich Kohle zu verdienen, kann man ausgediente Fahrzeuge auch problemlos verkaufen.
Im Gegensatz zu den meisten Klamotten sind die zehn Fahrzeuge (ja, mehr gibt es wirklich nicht) übrigens nicht lizenziert. Das macht aber nicht wirklich einen Unterschied, denn gut aussehen tun sie dennoch. Ohnehin muss man sagen, dass die Entwickler sich viel Mühe gemacht haben und nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Strecken hübsch designt haben. Das hierbei vor allem Brauntöne vorherrschen liegt dabei an der Natur der Sache. Schließlich ist das hier ein Offroad-Spiel, weshalb man sich auch nicht über die fehlende Abwechslung beschweren darf.
Nichtsdestotrotz wären ein paar mehr Details sicherlich schön gewesen. Auch die Ladezeiten hätten durchaus kürzer ausfallen können, gehen aber noch gerade so in Ordnung – insgesamt ein wirklich solider Auftritt.
Vorbildlich sind hingegen die Möglichkeiten der Einblendungen. Wenn man möchte, kann nämlich nicht nur Fahrernamen und HUD ausschalten, man kann auch zwischen km/h und mp/h und vielen weiteren Einstellungen auswählen. Auch beim Sound haben die Macher gute Arbeit geleistet. Zwar kann ich nicht genau nachvollziehen, ob sich die Fahrzeuge tatsächlich so anhören, doch für mich klingen die Motorensounds allesamt durchaus realistisch.

Echt ärgerlich
Am Ende möchte ich noch kurz auf etwas zu sprechen kommen, dass ich als sehr ärgerlich empfinde. In Zeiten, wo Spiele vor dem Release mehrere Tests durchlaufen, dürfte es eigentlich nicht mehr vorkommen das vereinzelte Texteinblendungen unübersetzt daherkommen. Doch genau das ist in MX vs. ATV All Out leider der Fall. Denn obwohl das Spiel eigentlich deutsche Texte hat (und diese auch alle gut übersetzt sind), findet man in der Werkstatt, also jenem Punkt im Spiel, wo man sein Fahrzeug tunen, seinem Charakter neue Klamotten und ganz neue Fahrzeuge kaufen kann, einige unübersetzte Hinweise vor. Obwohl das kein Einfluss auf das Spielgeschehen hat, finde ich so etwas wirklich sehr ärgerlich und macht immer den Eindruck, als ob man hier ein wenig geschlampt hätte. Zum Glück gibt es ja aber die Möglichkeit, dieses Problem per Update zu fixen – was hoffentlich auch getan wird.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Motocross-Spiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und leider muss man auch sagen das darunter der ein oder andere Titel ist, der wesentlich mehr Spaß macht als MX vs. ATV All Out. Gerade als Einzelspieler wird einem aufgrund einer fehlenden Karriere schnell langweilig. Da hilft es leider auch kaum, dass man sein Fahrzeug mit immer neuen Teilen ausstatten oder gar neue Fahrzeuge kaufen kann – wobei die Auswahl bei Letzteren auch eher mau ausfällt.
Ausgewiesene Motocross-Fans werden sich natürlich dennoch die Finger nach dem Spiel lecken, wer sich aber ohnehin nur hin und wieder auf den virtuellen Sattel schwingen möchte, kann dies auch getrost in einem Monster Energy Supercross – The official Videogame oder MXGP3 machen.

MX vs. ATV All Out - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.75 Grafik: 7.00
Sound: 7.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 6.00
Wertung: 6.75
  • Flying Moto Ranch dient als Übungsplatz
  • Steuerung schnell erlernbar
  • Online-Rennen gegen bis zu 15 Spieler
  • Splitscreenmodus
  • Solide Grafik und guter Sound
  • Sinnloser Fotomodus
  • Keine echte Karriere
  • Nur zehn (unlizenzierte) Fahrzeuge
  • Für Einzelspieler schnell langweilig
  • Vereinzelte Texte wurden nicht übersetzt

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Rezension vom: 12.04.2018
Kategorie: Sport
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