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Final Fantasy VII Rebirth

Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 70,00 €

Systeme: PlayStation 5

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Cloud und seine Kameraden sind weiter unterwegs, um den Planeten zu retten. Doch dieser beginnt sich selber zu wehren. Und gleichzeitig sind da immer noch die Whispers, die anscheinend sehr viel Wert darauf setzen, eine bestimmte Zeitlinie zu bewahren. Egal mit welchen Mitteln.



Meinung:

Es ist jetzt mittlerweile vier Jahre her, seitdem Square Enix mit Final Fantasy VII: Remake eines der bekanntesten und erfolgreichsten Final Fantasys überarbeitet herausbrachte. Das Game war als Auftakt zu einer Trilogie konzipiert worden. Doch war auch klar, dass der zweite Teil auf sich warten lassen würde, da AAA Spieleentwicklung in der aktuellen Zeit sehr zeitintensiv ist. Um die Wartezeit zu überbrücken, wurde zunächst das Intergrade releast, wo du das erste Mal Yuffie wieder kennenlerntest. Und letztes Jahr kam das Remake von dem ursprünglich auf der PSP erschienen Spin-off Crisis Core Final Fantasy VII Reunion heraus. Der Plan ging auf, die Wartezeit auf den zweiten Teil der Trilogie, Final Fantasy VII: Rebirth, ließ sich wesentlich besser ertragen.

Ein verwirrender Auftakt
Die Story von dem Spiel knöpft dabei an das Ende von Remake an. Du siehst, wie Zack mit einem bewusstlosen Cloud in Midgard ankommt, wo er mitkriegt, wie Aerith entführt wird. Er lässt seinen Kollegen zurück, um das Blumenmädchen zu retten. Was er schafft, wobei allerdings Red XIII sein Leben lässt und bei Aerith selbst auch unklar ist, ob sie noch lebendig ist oder nicht. Und dann sofort darauf siehst du, wie ein lebendiger Cloud, einem ebenso lebendigen Red, Barrett, Tifa und Aerith von einem Ereignis aus früheren Jahren erzählt, als Sephiroth durchdrehte.

Es ist ein verwirrender Auftakt. Einer, der dem Spieler erstmal nichts erklärt. Erst nach und nach wird klar, wie diese so unterschiedlichen Beginne zusammenpassen. Es ist wieder typisch Tetsuya Nomura, dass er eine Story erzählt, die nicht geradlinig und offen ist, sondern eher das Gegenteil. Und doch ist gerade diese Geschichte mit das Beste an Final Fantasy VII: Rebirth.

Das Remake deckt ungefähr den Rest der ersten und die zweite CD der Urfassung ab. Cloud und Konsorten haben die Ende von Remake Midgard hinter sich gelassen und brechen in die weite Welt auf. Um einerseits den Planeten zu retten, aber andererseits ebenfalls Sephiroth aufzuhalten. Dementsprechend verändert sich auch das Gameplay. FF VII Rebirth findet jetzt in einer Open World statt, wo du nach eigenen Gutdünken zu den verschiedensten Orten hingehen kannst und dort dann machen kannst, was du möchtest.

Die Band ist endlich wieder zusammen
Die Welt von Final Fantasy VII Rebirth ist groß, umfangreich und massiv. Sie ist abwechslungsreich gestaltet worden und aus einem Guss. Ganz so wie bei dem God of War-Remake von 2018 ist dies ein Game, wo du ohne Ladezeiten von einem Ort zum anderen gehen kannst. Und das ist wirklich sehr beeindruckend. 

Und die Welt ist noch etwas: Lebendig und vielfältig. Wo im Original die Darstellung der Welt notgedrungen spärlich und leblos wirkte, birst sie dieses Mal schier vor Details. Du kannst dich teilweise nicht sattsehen, so gelungen ist diese Liebe zum Detail, zur Lebendigkeit. Hier macht sich die neue Konsolengeneration mit all ihrer Power deutlich bemerkbar.

In diesem Spiel wird außerdem die Party von damals endlich vollständig. Neben Yuffie stoßen so auch Cait Sith, Red XIII, Vincent Valentine und Cid Highwind zur Party hinzu. Doch während du die drei erstgenannten steuern kannst, sind die beiden letztgenannten zwar später Teil der Gruppe. Jedoch kannst du deren Geschicke nicht selber lenken, was etwas schade ist.

Langanhaltende Unterhaltung
Dabei ist es so, dass die Figuren nicht nur unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen. Sie haben auch verschiedene Kampftechniken. Yuffie setzt Ninjatechniken ein und verstärkt ihren Shuriken mit Elementarmagie. Cait Sith ist hingegen unberechenbar. In Katzenform wieselflink kann er sein Reittier, den riesigen Mogry herbeirufen und so langsame, aber dafür auch mächtige Angriffe austeilen. Seine Attacken haben dabei ein zufälliges Element, das entweder hilfreich oder nutzlos ist. 

Außerdem besitzen sie auch jeweils einen eigenen Skilltree, der unabhängig von den Waffen ist, die sie jeweils ausgerüstet haben. Wichtig sind dabei sie Synchron-Angriffe, die in diesem Teil neu eingeführt wurden. Wie der Name es schon sagt, lassen sich dadurch zwei synchrone Attacken auslösen, die entweder offensiv oder defensiv sind. Gleichzeitig lädt nicht nur der ATB-Balken der gerade aktiven Figur, sondern auch der des Synchronpartners.

Du kannst dich in Final Fantasy VII: Rebirth richtig austoben. Wenn du alle Nebenquests machst, wirst du bis zu 100 Stunden beschäftigt sein. Und von diesen gibt es so einige. Es gibt Chocoborennen, es gilt einen Berg zu verteidigen (inklusive visuellem Callback zu dem Ur-FF VII), du kannst Queen’s Blood –  ein Kartenspiel – spielen und so weiter und so fort. Auch für Herausforderungen wurde gesorgt. Es gibt optionale, sehr herausfordernde Bosse und einige Summons musst du dir hart erarbeiten.

Nicht jede Sidequest kann überzeugen
Doch nicht jede Sidequest ist gleichermaßen gelungen. Viele dieser Seitenaktivitäten erreichen nicht ganz die Güte der Hauptquest und wirken nicht so überzeugend. Sie sind zwar nicht langweilig, aber auf Dauer unterhalten nur wenige. 

Zum Glück gibt es dann noch die Hauptstory. Hier gelingt es den Machern, eine Geschichte zu erzählen, die zwar einerseits der Vorlage folgt, nur eben etwas ausführlicher erzählt. Nur um anschließend ein Ende zu liefern, dass man am besten als „Bat Shit Insane“ bezeichnen kann. Es greift eine ikonische, wenn nicht gar die ikonischste aller Final Fantasy-Szenen auf. Gibt ihr allerdings einen völlig neuen Spin, der schon wieder alles offen lässt. Es wird garantiert Puristen geben, die deswegen meckern werden. Doch mir hat dieses Finale gefallen, weil es im Kontext der Trilogie Sinn ergibt. Bzw. dem Beginn eben diesen Sinn erschafft.

Graphisch ist das Spiel opulent. Über die Detailliertheit der Oberwelt wurde ja schon geredet. Doch auch, wenn du dich in den Städten befindest, kommst du teilweise aus dem Staunen nicht mehr raus, weil sie so lebendig wirken. Beim Design aller Figuren, darunter ebenso der NPCs wurde sich Mühe gegeben. Das sind keine 08/15 austauschbaren Figuren, das sind glaubwürdige, realistische Charaktere.

Und dann die Musik... Auch hier wurde grandioses Erschaffen. Schon in der ersten Stadt, in der du Cloud steuerst, erklingen auf ein Mal bekannte Melodien, neu verpackt. Und das zieht sich durchs gesamte Game. Du hörst hier jede Menge Musikstücke, die du schon aus der Urfassung her kennst, aber auch neue Stücke. Das Game ist einfach mit grandiosen Kompositionen gesegnet.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Final Fantasy VII: Rebirth ist ein Must-Play! Das Spiel kann in nahezu jedem Aspekt überzeugen. Die Story ist zu Beginn etwas verwirrend, doch diese Verwirrung hat Prinzip und macht am Ende auch mehr Sinn. Zwar nicht unbedingt komplett, aber dennoch... Die Grafik ist grandios, was ebenfalls für die Musik gilt. Die Oberwelt mit ihren Städten ist lebendig und vielfältig und es gibt viel zu tun. Das Einzige, was das Game davon abhält, eine Topnote zu erhalten, ist leider die Tatsache, dass viele Nebenquests nicht ganz so überzeugend geworden sind, was schade ist.



Final Fantasy VII Rebirth - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.25 Grafik: 9.50
Sound: 9.50
Steuerung: 9.00
Gameplay: 9.00
Wertung: 9.25
  • Oppulente und lebendige Oberwelt
  • Grandiose Grafik
  • Wunderbare Musik
  • Sidquests können Niveau der Mainquest nicht ganz mithalten

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Rezension vom: 20.03.2024
Kategorie: Rollenspiele
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