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The Pathless

Entwickler: Giant Squid
Publisher: Annapurna Interactive

Genre: Action
USK Freigabe: Downloadspiel ohne USK-Prüfung
ca. Preis: 40 €

Systeme: iOS, Mac, PC, PlayStation 4, PlayStation 5

Inhalt:
logo

Entwickler Giant Squid haben sich mit dem Unterwasserabenteuer Abzu bereits einen Namen gemacht und bringen ihren schicken Grafikstil nun an Land. In The Pathless lassen sie uns eine gewaltige Insel frei erkunden, um das Land von der Dunkelheit zu befreien.

Meinung:


Als mutige Bogenschützin durchstreifen wir das Land, das vom Godslayer korrumpiert wird, um es zu heilen. Uns zur Seite steht dabei ein Falke, den wir zu Beginn unserer Reise treffen und der uns nicht nur beim Durchqueren der Weiten unterstützt, sondern auch so manches Puzzle mit uns zusammen löst. Gemeinsam müssen wir die großen Götterbestien reinigen und uns letztendlich dem Godslayer stellen.

Dünne Geschichte
Die Story von The Pathless wird eher nebenbei erzählt und beschränkt sich größtenteils auf das Finden von menschlichen Überresten, deren zurückgebliebene Geister uns kurze Einblicke in die Geschichte der Welt geben. Wirklich stark ausgebaut wird die Welt dadurch aber leider nicht und es kommt selten das Gefühl auf, dass man sich in einem Land befindet, in dem mal jemand gelebt haben könnte. Das ist zwar schade, fällt aber nicht allzu stark ins Gewicht, da The Pathless einen deutlich stärkeren Fokus auf Geschwindigkeit und Puzzles legt.

Flugs durch die Gegend
Unsere Figur ist mit einem Bogen ausgerüstet, der dank Autoaiming sein Ziel selten verfehlt. Ziele sind in der gesamten Welt großzügig verteilt und jeder Treffer gibt uns einen Temposchub, der uns weiterlaufen lässt. So sprinten wir über die Wiesen und Berge, während wir über den Boden rutschen und im Laufen unsere Pfeile verschießen. Das geht nicht nur unglaublich leicht von der Hand, sondern macht auch eine Menge Spaß. Im späteren Verlauf finden wir auch farbige Ziele, die uns extra schnell sprinten lassen oder uns hoch in die Lüfte tragen. Allerdings ist das Autoaiming manchmal ein wenig eigenwillig, wenn man in Puzzles ganz bestimmte Ziele treffen möchte. Hier muss man manchmal die Kamera so verdrehen, dass nur das gewünscht Ziel im Bild ist, um es anwählen zu können.

In die Lüfte trägt uns auch unser gefiederter Begleiter. Der Falke ist immer an unserer Seite und wir können uns an seine Klauen hängen, um sanft die Berge hinab zu gleiten. Außerdem kann er mit den Flügeln schlagen und uns so ebenfalls an erhöhte Positionen bringen. Wie oft und lange er das machen kann, hängt von der Anzahl der Federn ab, die wir gesammelt haben. Diese gibt es für besiegte Bosse oder gelöste Puzzles. Diese Federn zu sammeln, ist allerdings rein optional. Wer sich die Mühe macht, kann dadurch aber die eine oder andere schwierige Situation leicht umfliegen. Der Falke kann aber nicht nur uns sondern auch einige andere Objekte tragen, was uns bei vielen Rätseln hilft. Im Laufe des Spiels baut sich zum Falke eine echte Freundschaft auf, auch weil es die Option gibt, ihn zu streicheln und dadurch von der Korruptheit zu befreien.

Jagd auf die Bestien
Unsere eigentliche Aufgabe besteht aber darin, die vier Götterbestien, die der Godslayer unter seine Kontrolle gebracht hat, zu reinigen. Dafür müssen wir Puzzles lösen, um Embleme zu sammeln, diese dann in Obelisken stecken, damit im Gegenzug die Bestien geschwächt werden. Diese streifen die ganze Zeit über durch ihr Gebiet und sind in eine bedrohliche, rote Wolke gehüllt. Kommt uns diese Wolke zu nahe, geht unser Falke zu Boden und wir müssen in einer Schleichpassage an der Bestie vorbei zu unserem Begleiter und ihn retten. Das ist spannend, will aber nach Möglichkeit vermieden werden. Sind die Bestien geschwächt, kommt es zum Bosskampf, der noch einmal all unser Können erfordert.

Zen
Auf der PS5 läuft The Pathless hervorragend. Die Insel ist riesig und kann komplett bewandert werden. Ladezeiten gibt es maximal, wenn man in die rote Wolke gezogen wird oder einen Bosskampf beginnt und die fünf Gebiete der Insel sind jederzeit zugänglich. Diese Freiheiten sind bemerkenswert und es fühlt sich toll an, einen interessanten Ort zu entdecken und dann einfach direkt dorthin gehen zu können. Der Grafikstil erinnert an Gemälde in Pastellfarben und jede Region hat ihre Eigenheiten. Besiegt man die Bestie eines Gebietes, wird dieses wunderschön wiederhergestellt und man kann weiter nach Geheimnissen suchen. Der Sound beschränkt sich auf ruhige, aber atmosphärische Hintergrundmusik und auf die Soundeffekte, die unser Bogen und der Falke von sich geben. Dadurch entfaltet sich vor allem beim Durchstreifen von gereinigten Gebieten eine gewisse Art von Zen.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf The Pathless muss ein paar Punkte Abzug wegen der recht dünnen Story und der fragmentierten Geschichte der Welt hinnehmen, aber es kann in allen anderen Bereichen überzeugen. Das Gameplay ist rasant, ohne hektisch zu werden und die immense Freiheit, die das Spiel bietet, lädt zum ausgiebigen Erkunden ein. Die ungehinderte Durchquerung der schön und abwechslungsreich gestalteten Insel wird durch vertrackte Puzzles und imposante Bosskämpfe aufgelockert und vor allem unser Falke bringt eine Bindung mit sich, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

The Pathless - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.875 Grafik: 8.50
Sound: 8.00
Steuerung: 7.50
Gameplay: 7.50
Wertung: 7.875
  • Riesige, komplett freie Welt
  • Der Falke
  • Rasantes Gameplay
  • Schicke Grafik
  • Dünne Story
  • Autoaim manchmal ungenau

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Rezension vom: 28.12.2020
Kategorie: Action
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