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Fabledom

Entwickler: Greena Games
Publisher: Dear Villagers

Genre: Strategie
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 21 €

Systeme: PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Switch, Xbox One, Xbox Series X/S

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Stell dir vor, du bist Herrscher eines Märchenreiches geworden. Okay, du hast zu Beginn vielleicht gerade mal fünf Leibeigene, aber immerhin. Daraus kann man doch langfristig was machen? So König werden oder so? Oder?



Meinung:

Es wuselt wieder! Endlich sehe ich wieder, wie meine Untertanen die Straßen entlangstiefeln, wie sich unterhalten, wie sie Sachen transportieren, wie allgemein es bevölkert aussieht. Ein herrliches Gefühl, dass meiner Meinung zuletzt zu kurz kam.

Es wird komplex
Lange Zeit hatte ich dieses Gefühl mit der Siedler-Serie assoziiert, ehe sie allerdings dann von Ubisoft herabgewirtschaftet wurde. Und der letzte Versuch Die Siedler: Neue Allianzen war ein Schlag ins Gesicht aller Fans des Franchises. Also ruhen mittlerweile alle Hoffnungen auf Pioneers of Pagonia, welches aktuell in der Early Access-Phase ist und bereits jetzt schon beeindrucken kann. Doch mit Fabledom kommt auf ein Mal unverhofft ein Titel heraus, der dieses Bedürfnis nach Wuselaction ebenfalls erfüllen kann.

Die Story ist ganz einfach: Du spielst wahlweise einen Prinzen oder eine Prinzessin, erhältst dein eigenes Stück Land und darfst dann loslegen. Aus einfachen Ursprüngen gilt es großes zu machen. Also heißt es die ersten Gebäude errichten. Ein Gehöft, damit deine Bewohner eine Unterkunft haben. Einen Brunnen, damit sie Wasser und etwas Komfort haben. Ein Handwerkshäuschen, damit deine Bauarbeiter unterkommen können.

Und nach und nach kommt immer mehr dazu, wird das Spiel komplexer. Es gibt Gebäude, die eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität deiner Bewohner haben. Tavernen, Straßentheater oder Bäckereien heben die Stimmung enorm. Baust du allerdings ein Sägewerk oder eine Köhlerei, sorgt dies für Missstimmung, also empfiehlt es sich, diese weiter weg zu bauen.

Was bitte schön lässt die Vorräte so schnell schwinden?
Doch ebenso musst du auf die grundlegenden Bedürfnisse achten. Deine Bewohner wollen Nahrung haben, also musst du bitteschön genügend anbauen, damit sie auch in der kalten Jahreszeit was zu futtern haben. Ist dem nicht der Fall, können schlimmstenfalls Bewohner sterben. Bestenfalls sind sie nur miesepetrig. Ebenso wollen sie es warm haben, weshalb auch bitte schön genügend Kohle produziert wird. 

Neue Bewohner entstehen nicht dadurch, dass sie als Kinder geboren werden. Stattdessen ziehen immer wieder neue Leute hinzu, angezogen von dem Ruf deines Reiches und abhängig von der Stimmung, die da herrscht. Dementsprechend musst du stets ein Auge darauf haben, dass genügend leerstehende Behausungen existieren, möglichst nahe an den offenen Arbeitsplätzen platziert, aber nicht zu nahe. Gleichzeitig musst du auch darauf achten, dass ausreichend Nahrung vorhanden ist, denn je mehr Mäuler du stopfen musst, desto schneller können deine Vorräte dahinschmelzen, was vor allem im Winter unpraktisch ist. Was dann natürlich für schlechte Stimmung sorgt. 

Hier macht das Spiel leider ein paar Fehler. Zum Beispiel bleibt die miese Laune der Bewohner lange erhalten, selbst dann, wenn sich die Lebensumstände verbessern, wenn also genügend Nahrung und Kohle vorhanden ist, sowie Gebäude, die Wohnqualität verbessern. Ebenso lassen die Statistiken in Sachen Aussagekraft zu wünschen übrig. Du siehst nur, wieviel produziert und wieviel verbraucht wurde, aber nicht, wer was davon am meisten verbrauchte.

Helden braucht das Land
Regelmäßig erhältst du einen Betrag, der umso höher ist, je mehr Bewohner du hast und je weniger Gebäude mit laufenden Kosten. Das Geld kannst du anschließend in neue Gebäude investieren oder aber dafür sorgen, dass dein Reich sich erweitert. In einer Extra-Ansicht siehst du dann, was das neue Areal bietet. Wie viele Bäume vorhanden sind, wie viele Fischgründe und ob noch ein paar andere Sachen vorhanden sind, wie beispielsweise ein Friedhof.

Für solche Sachen brauchst du einen Helden, der sich zum Glück einfach rekrutieren lässt. Einfach das entsprechende Gebäude bauen und dann hast du ihn auch schon. Mit einem Rechtsklick kannst du ihn zum jeweiligen Objekt schicken, wo du anschließend eine Auswahl treffen kannst, was du machst. Bei einer Bohnenranke kannst du ihn raufschicken, wo er dann ein Abenteuer erlebt, dass dir Bonusgebäude bringt, oder du kannst das Gewächs ebenso fällen.

Spätere Gebäude brauchen dann auch mehr Ressourcen, wie Bretter oder Ziegel. Und irgendwann kommst du nicht umher, ebenfalls eine Botschaft zu bauen, um Botschafter auf der Weltkarte in andere Königreiche zu schicken. Dort kannst du Freundschaften schließen oder andere Prinzen und Prinzessinnen umwerben. Dabei brauchst du auch häufig Geschenke. Sei es Blumen, Kohle oder Geld. Im Gegenzug erhältst du ebenso, je nach Orientierung des Angebeteten Bonusgebäude, wie einen Regenerator, mit dem du Rohstoffen regenerieren kannst.

Missionen vorhanden
Irgendwann kriegst du auch so Missionen. Wo du entweder einen Bettler Nahrung geben kannst oder die Zufriedenheit in einer Umgebung erhöhen musst oder von bestimmten Ressourcen eine vorgegebene Menge sammeln musst. Diese Missionen sind zufällig und verlangen später dann auch noch Militär, das du dann hoffentlich gebaut hast. Wenn du erfolgreich bist, kriegst du Einfluss. Wenn du versagst, kostet es dich Einfluss.

Humor und Märchen wird in dem Titel groß geschrieben: Du hast geflügelte Schweine und ab und an kommen Sprüche rein, die unter anderem deinen Reichtum kommentieren. Diese sind herrlich komisch. Gleichzeitig wandern schon bald Zyklopen umher, tauchen Zwerge auf und fliegen Drachen durch die Luft.

Fabledom macht Spaß. Vor allem von der Grafik her, da der Wuselfaktor nicht zu unterschätzen ist. Doch auch das restliche Design lässt sich sehen. Die Gebäude machen was her und die Felder wiegen sich im Wind. Das Cartoondesign der Prinzen und Prinzessinnen unterstützt dabei den Spaßfaktor. Die Musik ist zweckmäßig. Sie hat jetzt nichts Aufsehenerregendes an sich, ist aber auch nicht schlecht.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Ich habe Stunden um Stunden in Fabledom verbracht. Das Game hat einfach jede Menge Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen dem Wuselfaktor. Doch auch sonst hat das Spiel einiges zu bieten. Es ist komplex, weil man vieles beachten muss, aber ebenso spaßig, weil es immer wieder gute Sprüche gibt. Definitiv ein Spiel, dass man sich angucken muss!



Fabledom - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.5 Grafik: 8.75
Sound: 8.50
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.25
Wertung: 8.5
  • Enormer Wuselfaktor
  • Wunderbar komplex
  • Super Grafik
  • Herrliche Sprüche
  • Statistiken sind nicht sonderlich aussagekräftig
  • Schlechte Laune der Bevölkerung bleibt lange erhalten

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Rezension vom: 17.05.2024
Kategorie: Strategie
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