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Splinter Cell: Double Agent

Publisher:

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 57,95 €

Systeme: Gamecube, PlayStation 2, Wii, Xbox

Inhalt:
Als Sam Fisher vom Tod seiner Tochter Sarah erfährt, dreht er durch und raubt eine Bank aus, woraufhin er in den Knast wandert. Doch was zunächst wie eine Kurzschluss-Reaktion aussieht, ist in Wirklichkeit eine lange geplante NSA-Mission. Im Gefängnis soll er Kontakt zu einer terroristischen Organisation aufnehmen und diese als Doppelagent unterwandern. Die Frage ist nur: Für welche Seite wird sich der Mann, der nichts mehr zu verlieren hat, letztlich entscheiden?

Meinung:
Zunächst sei gesagt, dass unter dem Namen "Double Agent" zwei völlig unterschiedliche Spiele erhältlich sind, die außer dem Packungsdesign nicht wirklich viel gemeinsam haben: Einmal gibt es da die aus diversen Trailern und Vorschau-Videos bekannte Next-Gen-Version für X-Box 360, PC und demnächst PS 3, die völlig neue Wege geht und eine Revolution in Sachen Splinter Cell darstellen soll.

Dann gibt es da noch die Old-Gen-Fassung, auf der auch die hier getestete Wii-Version basiert. Diese ist bereits für X-Box, PS 2 und GameCube erschienen und bei ihr handelt es sich eher um einen klassischen Splinter-Cell-Titel. Spieler der früheren Teile werden sich sofort zurecht finden, da diese Ausgabe nach wie vor auf den klassischen Aktionen (schleichen, klettern, verstecken, etc.) sowie dem allseits beliebten Spiel mit Licht und Schatten basiert.

Betäuben statt killen
Die größte und mehr oder weniger einzige Neuerung in dieser Fassung von "Double Agent" dürfte wohl die Herangehensweise beim Spielen sein. Denn als Doppelagent muss man sich nun jeweils entscheiden, auf welche Art und Weise man einen Auftrag löst. Killt man einen Wächter beispielsweise, steigt das Ansehen bei den Terroristen, die natürlich keine lebenden Zeugen hinterlassen wollen. Möchte man jedoch der NSA gefallen, so darf man ihn nur betäuben.

Der allgegenwärtige "Vertrauensbalken" hat nicht nur Einfluss auf die während des Spiels verfügbaren Ausrüstungsgegenstände, sondern entscheidet auch über das Spielende. Es gibt also mehr als eine "Lösung".

Online Modus Fehlanzeige
Leider scheint sich noch kein Entwickler wirklich mit Nintendos Wi-Fi-Connection vertraut gemacht zu haben. Einen Multiplayer-Modus gibt es daher nur per Splitscreen (was das optische Erscheinungsbild nicht wirklich verbessert), die Online-Modi von X-Box und PS2 fehlen der Wii-Fassung komplett.

Sound hui, Optik pfui
Grafisch bewegt sich das Ganze auf PS2-Niveau, alles wirkt etwas blass und verwaschen. Schade! Bei so einer neuen Konsole - auch wenn sie nicht auf optische Highlights aus ist - hätte man zumindest X-Box-Qualitäten erwarten dürfen.
Der Sound geht jedoch voll in Ordnung und die Synchronsprecher erledigen ihren Job bestens. Als Sam Fisher ist übrigens die deutsche Stimme von Nicolas Cage (bzw. auch Brad Pitt in "Troja") zu hören.

Unrealistische Steuerung
Aber nun zu dem, was sicherlich am interessantesten ist: die Steuerung. Leider ist die nicht wirklich intuitiv ausgefallen. Ein seitliches Neigen des Nunchuck als Anlehnen an die Wand? Ein Hochreißen desselben als Sprungkommando? Na ja... mit den entsprechenden Bewegungen in der Realität haben diese Gesten nicht mehr wirklich viel zu tun. Normalerweise wären das noch zu ertragende Kleinigkeiten. Was der Steurung jedoch noch den letzten Rest Spaß nimmt, ist die unsägliche Kameraführung. Mittels der Wiimote und eines Cursors auf dem Bildschirm zieht man die Kamera quasi hinter sich her.

Gleiches gilt übrigens für Waffen, die sich nicht locker aus der Hand abfeuern lassen, sondern ebenfalls hinter dem Spieler hergezogen werden müssen. Das hat nicht nur eine unschöne Zeitverzögerung bei der Steuerung und somit ein unnatürliches Spielgefühl zur Folge, sondern führt auch dazu, dass einem der Wiimote-Arm, den man die ganze Zeit nur parallel zum Körper halten darf, damit die Kamera nicht unbeabsichtigt verwackelt, ziemlich schnell verkrampft.

Zudem ist es ärgerlich, dass sich - im Gegensatz zu den bisherigen Teilen - Lichtquellen oft einfach nicht mehr zerstören lassen, wo doch gerade die Vermischung von Licht und Schatten den größten Teil des klassichen Splinter-Cell-Prinzips ausmachten.

Fazit:
jano.jpg"Splinter Cell: Double Agent" ist leider ein Paradebeispiel dafür, wie ein Wii-Game nicht aussehen sollte. Denn von Nintendos Absicht, das Gameplay zu vereinfachen, ist hier überhaupt nichts zu merken. Vielmehr spürt man während des ganzen Spiels, dass die Entwickler zwanghaft versucht haben, Doble Agent auf die Wii-Steuerung umzumodeln. Es spricht nicht wirklich für einen Wii-Titel, wenn man die ganze Zeit über daran denkt, wie viel einfacher sich das Game per Joypad spielen ließe.

Splinter Cell: Double Agent - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Jano Rohleder

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6 Grafik: 6.50
Sound: 7.50
Steuerung: 4.00
Gameplay: 6.00
Wertung: 6
  • Interessante Story
  • Toller Sound
  • Konvertierte Version der Old-Gen-Konsolen
  • Furchtbare Steuerung
  • Kein Online-Multiplayer-Modus

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Rezension vom: 10.01.2007
Kategorie: Action
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