Splashpages  Home Games  Specials  Let's Watch: Alien: Covenant  Let's Watch: Deadbeat - Die komplette 2. Staffel
RSS-Feeds
Podcast
http://www.splashgames.de/php/images/spacer.gif
In der Datenbank befinden sich derzeit 375 Specials. Alle Specials anzeigen...
Specials Eventspecials

Let's Watch: Deadbeat - Die komplette 2. Staffel
«  ZurückIndexWeiter  »
Let_s_watch

Deadbeat_Staffel_2Mit nicht ruhenden Toten kennt sich Tyler Labine aus. Schließlich spielte er von 2007 bis 2009 an der Seite von Bret Harrison und Missy Peregrym in der Serie Reaper – Ein teuflischer Job mit, in der er der beste Kumpel eines Seelenfängers war und diesem half, aus der Hölle entflohene Seelen wieder einzufangen.
Auch in seiner neuen Serie, Deadbeat, geht es wieder Geister. Während im amerikanischen TV bereits die dritte Staffel lief, ist die zweite Staffel nun auch endlich auf Blu-ray erhältlich.

Bereits im Waisenhaus bemerkte Kevin Pacalioglu (gespielt von Tyler Labine), der von jedem nur Pac genannt wird, im jungen Alter, das er Geister sehen kann. Das ist auch sein Glück, denn später als Erwachsener hat er sonst nicht viel zu bieten. Einen richtigen Beruf hat er nicht und sein bester und einziger Freund Roffie (Brandon T. Jackson) ist gleichzeitig sein Dope-Dealer, wodurch er auch so gut wie immer bekifft ist. Um sich irgendwie über Wasser zu halten, nutzt er deswegen seine Gabe und verhilft den getriebenen Geistern New Yorks, ihre offenen Rechnungen mit den Lebenden zu begleichen, damit sie endlich und endgültig ins Licht eintreten können. Seit der ersten Staffel macht ihm dabei allerdings das junge, sehr attraktive und berühmte Medium Camomile White (Cat Deeley) das Leben schwer. Allerdings fand Pac heraus, das sie gar nicht mit Toten Sprechen kann, weshalb er sich erfolgreich gegen sie erwehren konnte. Doch nun hat Camomile einen neuen Plan: sie findet nämlich heraus das Pac sich nicht nur in seine kürzlich verstorbene Assistentin Sue (die vorher ihre Assistentin war) verliebt hat, sondern auch, dass er das Geheimnis kennt, das Sue davon abhält ins Jenseits überzutreten. Mit diesem Wissen, versucht sie ihn nun zu erpressen, was natürlich wieder zu spannenden Auseinandersetzungen zwischen den beiden führt.

Regisseur Troy Miller ist schon so etwas wie eine lebende Legende im Comedy-Genre. Immerhin hat er bereits an Serien wie The Office, Arrested Development und Parks and Recreation mitgearbeitet und wurde insgesamt schon sechs Mal für den Emmy nominiert. Deadbeat ist zwar vielleicht nicht ganz so einschneidend wie die eben genannten Serien, die ja für viele ein ganzes Genre mitgeprägt haben, von der Qualität kann es aber locker mithalten. Dabei ist Deadbeat gar keine typische Miller-Serie. Die macht ja meist ein etwas eigener, zurückhaltenderer Humor aus. In Deadbeat gibt es hingegen sehr oft den geraden Humor. Das macht aber nichts, denn lachen kann man hier trotzdem an vielen Stellen.
Ein weiterer Pluspunkt sind die Schauspieler, die perfekt zu ihren jeweiligen Rollen passen. Gerade Labine nimmt man die Rolle des bekifften, chaotischen, etwas schmuddeligen und glücklosen Typen dermaßen ab, wie wohl keinem anderem. Eine bessere Besetzung hätte es für diese Rolle gar nicht geben können. Doch auch die anderen Schauspieler sind alle sehr gut. Brandon T. Jackson als kongenialer Partner von Labine ist einem sofort sympathisch und lässt in Zusammenarbeit mit Labine einige sehr coole und lustige Sprüche von sich.
Cat Deeley spielt ihre Rolle als fiese Camomile White ebenfalls dermaßen überzeugend, dass man fast glauben könnte, dass sie auch im Wahren Leben nicht gerade die netteste ist. Lucy DeVito (ja, sie ist die Tochter des legendären Danny DeVito) als Pac's kürzlich verstorbene Assistentin Sue, reiht sich an die klasse Leistung der anderen nahtlos an.
Vervollständigt wird der Cast mit zahlreichen Gastauftritten namhafter Schauspieler, wie etwa Danny DeVito, James Franco, Gilbert Gottfried und Michael Ian Black.

Die 13 Episoden der zweiten Staffel sind, ganz Comedy-typisch, alle rund 20 Minuten lang und beinhalten stets einen Geist und dessen abgeschlossene Geschichte. Lediglich das Große drum herum, sprich etwa die Beziehung zwischen Pac und Sue, erstrecken sich über die gesamte Staffel. Wie nicht anders zu erwarten ist, gibt es neben ganz vielen tollen Folgen natürlich auch die in oder andere, die nicht ganz so gut gelungen ist. Doch das ist ja ganz normal, und wenn man hier von nicht ganz so gut spricht, ist das immer noch besser als bei vielen anderen Serien.

Das Bild auf der Blu-ray ist in 1080/24p Full HD gehalten und sieht dementsprechend gut aus. Der Ton ist mit seinem Dolby Digital 5.1 ebenfalls sehr gut. Wer möchte, kann neben der deutschen Synchro, die für eine Serie durchaus gelungen ist, natürlich auch die englische Original-Tonspur wählen. Diese ist natürlich erwartungsgemäß noch ein bisschen besser, gerade was Witze angeht. Als Extras wartet leider nur ein Trailer auf einen.

Fazit:
Deadbeat ist eine Serie, die meiner Meinung nach hierzulande völlig zu unrecht dermaßen unter dem Radar läuft. Mit seinem Mix aus Comedy, Horror und einer Prise Drama stellt sie einen gekonnten Kontrast zur sonst üblichen Comedy-Kost dar. Wer eine außergewöhnliche Comedy-Serie mit ebenso außergewöhnlich gutem Cast und viel Humor erleben möchte, sollte sich die kürzlich veröffentlichte Blu-ray der zweiten Staffel von Deadbeat also nicht entgehen lassen. Und wer die erste Episode bisher noch nicht kennt, sollte diese gleich mit kaufen!

Originaltitel: Deadbeat: Season Two
Mit: Tyler Labine, Brandon T. Jackson, Cat deeley, Lucy DeVito u.a.
Regisseur: Troy Miller
Veröffentlichung: 17. November 2016
Studio/Verleih: Studiocanal
Spieldauer: 296 Minuten
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren

Wer jetzt Interesse daran hat, sich Deadbeat – Die komplette 2. Staffel zu kaufen, kann dies u.a. über Amazon machen. Deadbeat – Die komplette 2. Staffel gibt es dabei entweder auf Blu-rayoder DVD ab 16,99 Euro.
«  ZurückIndexWeiter  »


Special vom: 17.11.2016
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
Weitere Seiten innerhalb dieses Specials können über das seitliche Menü links oben aufgerufen werden.
Zurück zur Hauptseite des Specials