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Sim Simulator - Teil 248: Garden Life: A Cozy Simulator
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft, doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne dass zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 248: Garden Life: A Cozy Simulator
Jetzt, wo die Temperaturen langsam aber sicher wieder ansteigen, gehört es für viele dazu, in ihren Garten zu gehen und dort Blumen anzupflanzen, ihnen beim Wachsen zuzusehen oder sich einfach nur zu erholen. Auch ich würde das gerne machen, aber leider fehlt mir eben der passende Garten dazu. Zum Glück gibt es ja aber Simulationsspiele, die es mir dennoch ermöglichen, in den Genuss eines Gartens zu kommen. Die aktuellste Möglichkeit, genau dies zu erleben, ist Garden Life von Nacon, welches heute für PC und Konsolen erschienen ist.

Um genau zu sein, besitzen wir in Garden Life aber gar keinen eigenen Garten. Stattdessen sind wir für einen Gemeinschaftsgarten zuständig, deren frühere „Besitzerin“ bedauerlicherweise viel zu früh von uns gegangen ist. Unsere Aufgabe besteht nun darin, diesen Garten, der seit ihrem Tod sehr vernachlässigt wurde, wieder auf Vordermann zu bringen. Damit wir auch genau wissen, was wir machen müssen, hat uns unsere Vorgängerin (die später noch eine kleine Überraschung für uns parat hat) eine Liste hinterlassen, auf der Aufgaben stehen, die sie leider nicht mehr geschafft hat. Und so machen wir uns rasch daran, nicht nur das leidige Unkraut zu pflücken, sondern auch zum Beispiel eine Bank und weitere Dekorationen zu errichten.

Das Wichtigste sind aber natürlich die Blumen, die wir allerdings zunächst anpflanzen müssen. Zum Glück hat der ortsansässige Shop jede Menge Samen und Gartentools im Repertoire, die wir dort kaufen bzw. teilweise sogar geschenkt bekommen.
So ausgestattet machen wir uns dran, die ersten Rosen, Narzissen und Sonnenblumen zu pflanzen. Nach ein wenig Wasser aus der Gießkanne und Dünger, den wir aus dem Unkraut und später aus dem abgeschnittenen Pflanzengrün herstellen, sind die ersten Blumen auch schnell gewachsen. Doch was machen wir jetzt mit den Blumen? Eine Möglichkeit ist es natürlich, sie zu bestaunen, schließlich sind sie, wie das restliche Spiel, wirklich hübsch anzusehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sie für sinnvollere Zwecke zu nutzen. Die Bewohner des kleinen Örtchens haben nämlich immer mal wieder ein paar Blumenwünsche, die wir natürlich gerne erfüllen. Später können wir unsere Blumen sogar verkaufen, und das nicht nur einzeln. Dank unseres kleinen Arbeitstisches können wir nämlich auch Blumensträuße oder andere Dekorationen basteln, die wir ebenfalls gewinnbringend an den Mann bzw. die Frau bringen. Mit dem so verdienten Geld können wir dann nicht nur weitere Samen kaufen, sondern irgendwann sogar unseren Garten vergrößern und dort ein Gewächshaus errichten.

Genügend zu tun haben wir in Garden Life also, wobei uns aber nie jemand hetzt. Der Zusatztitel zu Garden Life lautet schließlich nicht umsonst „A Cozy Simulator". Denn genau wie es bei einem Cozy Game der Fall sein sollte, können wir uns für alle Aufgaben so viel Zeit wie wir wollen nehmen. Nur auf eines müssen wir stets achten: dass die Pflanzen immer gut bewässert sind. Ist dies nicht der Fall, gehen sie nämlich ein. Ansonsten können wir es aber, wie gesagt, ruhig angehen. Dazu gehört auch das Einsammeln von Samen, das uns durch ein leichtes Wabern über den Blumen angezeigt wird. Auf diese Weise bekommen wir nicht nur kostenlos Samen, sondern mit etwas Glück sogar Mutationen in anderen Farben, die es nicht im Shop zu kaufen gibt.

Was sich viele bei einem Simulator fragen, ist natürlich, wie realistisch das Spiel tatsächlich ist. Im Fall von Garden Life ist dies recht schnell mit einem „nicht allzu realistisch“ zu beantworten. Zwar müssen wir Blumen anpflanzen, sie wässern (zumindest, wenn es nicht gerade regnet), düngen, ab und an gegen Schädlingsbefall bespritzen und zum Abschluss mit der Gartenschere abschneiden, doch all dies geht hier in einem sehr rasanten Tempo vonstatten. Selbst wenn wir die Blumen nicht mit unserem selbstgemachten Dünger bespritzen, wachsen sie innerhalb weniger Tage. Echte Gartenfreunde würden sich über solch ein Tempo wahrscheinlich sehr freuen. Natürlich wäre es wenig spannend gewesen, wenn die Wachstumsphase hier genauso lange andauern würde wie im echten Leben. Ein bisschen mehr Zeit könnten sich die Blumen aber dennoch lassen. Besonders krass ist es, wenn man sie düngt. Dann kann man an einem Tag ihre Blüten bis zu dreimal abschneiden.

Das rasante Wachstumstempo ist aber auch schon der einzige Negativpunkt, den ich an Garden Life gefunden habe. Ansonsten ist das Spiel wirklich sehr hübsch. Sei es der wundervolle (etwas comichafte) Look, die beruhigende Musik oder die schönen Soundeffekte, die scheinbar direkt aus der Natur stammen – Garden Life ist ein wundervoll beruhigendes Spiel, bei dem man obendrein aber auch noch etwas lernen kann. In dem von unserer Vorgängerin hinterlassenen Gartenbuch finden wir neben allerlei Steuerungstipps nämlich auch noch zu jeder im Spiel vorhandenen Pflanze Informationen. Wer also zum Beispiel den lateinischen Namen der Sonnenblume oder andere interessante Fakten wissen wollte, wird hier fündig.


Fazit:
Mit Garden Life: A Cozy Simulator erhält man mit dem Spiel von Nacon doch genau das, was der Name verspricht – einen sehr beruhigenden Simulator, der obendrein auch noch sehr hübsch aussieht.
Wer schon immer vom eigenen Garten geträumt hat, sich diesen Wunsch bisher aber nicht erfüllen konnte, für den/die ist Garden Life also ideal. Denn auch wenn nicht alles ganz realistisch dargestellt wird (ich spreche hier in erster Linie vom Pflanzenwuchs) ist es dennoch schön, im virtuellen Garten zu sitzen und sich die Blumenpracht anzuschauen. Genügend zu tun gibt es dank reichlicher Wünsche der lieben Nachbarn obendrein, sodass einem nicht so schnell langweilig wird.

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Special vom: 22.02.2024
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
Kategorie: Special
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