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Kurz vorgestellt: YouTuber's Life - OMG Edition
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youtubers_life_coverAuch wenn die wirtschaftlichen Bedingungen sicherlich nicht mehr so lukrativ sind wie noch vor ein paar Jahren, ist YouTuber nach wie vor für viele ein Traumberuf. Dabei vergessen sie aber gerne, dass der Job harte Arbeit ist und mehr dazugehört, als einfach nur vor sich hin zu zocken und das schöne Leben zu genießen. Was alles beachtet werden muss, zeigt die Simulation YouTuber's Life, die seit kurzem in der OMG Edition auf den Konsolen erhältlich ist.

Obwohl YouTuber's Life erst vor ein paar Tagen auf der Xbox One und PS4 aufgeschlagen ist, ist das Spiel kein gänzlich neues. PC-Gamer werden das Spiel schon im Steam-Store entdeckt haben, wo es bereits vor zweieinhalb Jahren veröffentlicht wurde. Wer es dort gespielt hat, weiß also genau, was ihn nun auf den Konsolen erwartet, denn spielerisch sind beide Versionen identisch. Ziel ist es, uns von einem kleinen, unbekannten zu einem der größten YouTube-Channels zu entwickeln. Um dies zu schaffen, müssen wir zunächst einen Charakter erstellen und einen Channel-Namen ausdenken. Auswirkungen auf unsere Karriere hat der Name dabei keine, weshalb wir uns also auch die beklopptesten Namen einfallen lassen können. Nachdem dies erledigt ist, geht es im Prinzip auch direkt mit dem ersten Video los.

Zunächst noch vom Tutorial geleitet suchen wir uns ein Spiel, einen Videotypen und abschließend das richtige Aufnahmesetup aus. Am Anfang fällt die Auswahl mangels Alternativen noch sehr einfach aus. Doch schon bald erscheinen neue Spiele, können wir zwischen Let's Plays, Preview oder Review-Videos etc. sowie aus verschiedenen Mikrofonen, Webcams und Monitoren und sogar Gamingsystemen auswählen. Dabei gilt: Je besser das Setup, desto mehr Rendering-Punkte kostet es. Da Rendering-Punkte aber auch für eine höhere Qualität stehen, sollte man hier nicht sparen. Danach geht es endgültig zur Aufnahme, wo wir unser Gameplay kommentieren müsse. Hier stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Anhand von Karten entscheiden wir etwa, wie wir uns vorstellen oder wie wir beim Entdecken eines Eastereggs reagieren. Dabei sollte man aber nicht blindlings vorgehen. Erstens kostet jede Aktion Ideenpunkte, von denen wir nur eine bestimmte Anzahl zur Verfügung stehen haben und zweitens sind die Kommentare bzw. Karten in verschiedene Kategorien unterteilt, die nicht immer kompatibel sind.
Dies wird vor allem im nächsten Punkt, dem Rendern und Bearbeiten der Videos, wichtig. Denn hier müssen wir die Videoschnipsel so zusammenschneiden, dass sie perfekt ineinanderpassen. Dies geschieht anhand der verschiedenen Kategorien, die jeweils durch verschieden positionierte Pfeile dargestellt werden. Wenn zwei Clips gar nicht zusammenzupassen, wird die Qualität des Videos entsprechend schlechter. Wenn man alles zusammengefügt und noch ein paar Rendering-Punkte zur Verfügung hat, kann man zusätzliche Effekte einbauen. Ist auch dies erledigt, bekommen wir eine Übersicht über die Qualität des Videos, ob wir uns in irgendeinem Wert verbessert haben und natürlich Erfahrungspunkte.
Sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, können wir das Video endlich auf YouTube hochladen, was je nach Setup und Videoqualität unterschiedlich lang dauert. Ist das Video auf YouTube, bekommen wir umgehend angezeigt, wie viele Aufrufe es hat, wie viele Abonnenten hinzugekommen sind und wie das Video ankommt. Zudem sehen wir hier auch, wie viel Geld wir mit dem Video verdient haben. Zu Anfang sind dies nur Kleckerbeträge. Doch später, wenn wir mehr Abonnenten haben und mehr Klicks generieren, kommen dabei ganz stolze Summen zusammen, die wir dann umgehend in neue Spiele und neues Equipment stecken können.

Ginge es in diesem Test um die bisher erhältliche Steam-Version, wäre es damit eigentlich schon beinahe getan. Denn abgesehen von ein paar kleineren Nebenaufgaben, wie Lernen für die Schule, Nebenjobs (bei denen die Zeit automatisch abläuft), Essen und Schlafen, sowie verschiedene Events, wie das Aufnehmen eines Videos für Freunde oder Publisher, Einladungen zu Messen oder Release-Pressekonferenzen und Reparatur des PCs, erwartet einen dort nicht mehr.
Doch bei der Konsolen-Version handelt es sich ja um die sogenannte OMG Edition und die bietet noch ein paar zusätzliche Inhalte (die ab sofort auch kostenlos für die PC-Version erhältlich sind). Denn statt eines Let's Play-Kanals wir hier auch einen Koch- oder Music-Channel eröffnen. Die Vorgehensweise ist dabei insgesamt die gleiche wie beim Gaming-Channel, nur dass man, statt eines Spiels, einen Song oder ein Rezept auswählt, sich für ein Musikgenre, Instrument bzw. Kochutensilien entscheidet und, statt eines Let's Plays, Coversongs, Musikvideos bzw. Kochtipps, ganze Kochvideos oder ähnliches aufnimmt. Die Arbeitsweise beim Aufnehmen ist dann wieder die gleiche.
Der Koch-Kanal weist sich durch die Besonderheit aus, dass man nicht nur auf vorgefertigte Gerichte zugreifen, sondern sich auch eigene Gerichte ausdenken kann. Dazu wählt man einfach einen Anlass und sucht verschiedene Zutaten aus. Am Ende erhält man eine Übersicht, wie qualitativ hochwertig das Rezept ist. Gefällt einem das Ergebnis, kann man es speichern und im nächsten Video nutzen. Ich finde diese Idee ganz nett, da sie zumindest ein wenig Abwechslung ins Spiel bringt.

Allgemein muss man sagen, dass der Spielablauf insgesamt doch recht eintönig ist. Das ändert nichts daran, dass man schnell den Ehrgeiz entwickelt, immer mehr Abonnenten zu erhalten und immer mehr Geld zu scheffeln. Hier simuliert das Spiel das Leben eines YouTubers wirklich ziemlich genau.

Grafisch darf man nicht allzu viel erwarten. Der Comic-Stil ist zwar ganz nett anzuschauen, aber eben auch nichts Besonderes. Gleiches gilt für die Sounduntermalung, die mit eintöniger Musik und unspektakulären Soundeffekten aufwartet. Das Spiel bietet also eine gute Möglichkeit, den Sound einfach abzustellen und sich stattdessen auf Spotify die Lieblingsplaylist oder mal wieder ein Hörbuch nebenbei anzuhören – beim Spielsound verpasst man auf jeden Fall nichts.


Fazit:
Für zwischendurch ist YouTuber's Life – OMG Edition sicherlich immer mal wieder ganz nett. Für längere, durchgehende Spielsessions ist das Gameplay dann aber doch zu eintönig, zumal man immer auf einen Channel-Typen fixiert ist und man nicht zwischendurch auch mal ein Kochvideo einschieben kann.
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Special vom: 17.12.2018
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
Kategorie: Special
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