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Kurz vorgestellt: Looking for Aliens
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Erinnert ihr euch noch an Hidden Through Time, das kleine Wimmelbildspiel, in dem man in Comicszenen verschiedene Figuren und Objekte suchen musste? Ich für meinen Teil erinnere mich sehr gut dran, weil ich das Spiel wirklich mochte. Es war ideal für zwischendurch und perfekt, um einen stressigen Tag ruhig ausgehen zu lassen. Das einzige Problem, was ich hatte, war, Nachschub zu finden. Auf der Xbox gab es nämlich einfach keinen. Das, was dem noch am nächsten kam, waren die Spiele von Artifex Mundi, die aber eben doch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Nun gibt es aber endlich Abhilfe. Seit ein paar Tagen ist nämlich quasi der inoffizielle Nachfolger von Hidden Through Time im Xbox Store erhältlich. Zwar mit einem anderen Namen, einem anderen Entwickler und einem anderen Publisher, aber ansonsten erinnert Looking for Aliens an genau das, was ich gesucht habe.

Genau wie in Hidden Through Time ist auch Looking for Aliens von ChiliDog Interactive ein reines Wimmelbildspiel, in dem es darum geht, bestimmte Figuren und Gegenstände zu finden. Sogar der Grafikstil ist identisch, denn auch hier sind sämtliche Szenen in einem recht einfachen Comicstil gehalten worden, der mir persönlich wirklich sehr gut gefällt. Der einzige Unterschied ist dabei, dass es in Hidden Through Time sehr viel bunter zu ging. Denn während die Comicszenen dort noch kunterbunt gestaltet waren, sind sie hier eher monoton gehalten. Meist dominiert eine Hauptfarbe, in die dann andersfarbige Akzente gesetzt wurden. Diese Akzente sind aber nicht nur da, um das Bild etwas bunter erscheinen zu lassen, sie zeigen auch Gegenstände, mit denen man interagieren kann. Manchmal ertönen darauf nur Töne, wie zum Beispiel ein Hupen, wenn man auf eine Motorhaube klickt. Manchmal gehen daraufhin aber auch Türen auf oder ähnliches, hinter denen sich dann eventuell eine gesuchte Person bzw. ein gesuchter Gegenstand verbirgt. Das Spiel macht es einem aber nicht immer so leicht, denn oft kann man auch mit Gegenständen interagieren, die nicht farblich akzentuiert wurden. Das macht das ganze Auffinden etwas kniffliger. Damit man aber dennoch nicht alles anklicken muss, gibt uns das Spiel zu jedem gesuchten Gegenstand/jeder gesuchten Person einen kurzen Hinweistext, der sogar in Deutsch angegeben wird.

Wer Hidden Through Time gespielt hat, dem wird all das bereits bekannt sein. Denn im Prinzip bot all dies auch schon das „Original“. Einen großen Unterschied gibt es dann aber schlussendlich doch noch – und zwar im Setting. Während man in Hidden Through Time durch die Zeit flog und zum Beispiel Steinzeitmenschen ausfindig machen musste, dreht sich in Looking for Aliens, wie der Name bereits vermuten lässt, alles um Aliens. Um genau zu sein, geht es darum, dass diese nicht mehr länger auf der Erde gewünscht sind und deswegen samt ihrer Siebensachen gesucht werden müssen. Die kleine, aber dafür sehr amüsante Geschichte wird uns in Textform näher gebracht, was für diese Art Spiel auch vollkommen ausreichend ist.
Ebenso gefallen hat mir auch die Steuerung, wobei diese eigentlich nicht sehr viel mehr ist als ein Cursor, den man mit Hilfe des rechten Analogsticks über die einzelnen Comicszenen führt. Da dies aber sehr flüssig abläuft, ist es auch kein Problem selbst kleine Gegenstände anzuvisieren. Wenn einem doch einmal die Übersicht fehlt, kann man auch bequem herein- und herauszoomen, was das Suchen noch komfortabler macht.
Insgesamt bewegt man sich so durch 25 Levels, die anfangs noch recht schnell, später aber dank immer mehr Suchgegenständen und Gewimmel auch mal gerne eine halbe oder gar ganze Stunde brauchen.

Fazit:
Wer reine Wimmelbildspiele à la Hidden Through Time liebt, wird auch Looking for Aliens lieben. Denn im Prinzip ist es das gleiche Spiel, nur mit einem etwas anderen Setting und nagelneuen Levels. Ansonsten geht es aber auch hier einzig und allein darum, Gegenstände und Personen in immer wimmliger werdenden Wimmelbildern aufzuspüren. Das macht dank der gelungenen Steuerung auch sehr viel Spaß und ist damit das ideale Spiel für alle Rätselfans und all diejenigen, die einen stressigen Tag ruhig ausklingen lassen möchten.

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Special vom: 20.02.2023
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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