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Kurz vorgestellt: Cat and Ghostly Road
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Knapp vier Jahre nach der PC-Veröffentlichung von Cat and Ghostly Road dürfen nun auch endlich Konsoleros die mysteriöse Geschichte einer Katze im alten Japan erleben.

Hauptcharakter in dem vom kleinen Studio BOV Games entwickelten Spiel ist tatsächlich ein Kater, der am Anfang nur knapp dem Tod entgangen ist. Nur der aufopferungsvollen Hilfe eines Künstlers, vor dessen Tür der Kater zusammengebrochen ist, hat er es zu verdanken, überhaupt noch zu leben. Aus Hilfe wurde Freundschaft und so lebte der Kater fortan bei dem Künstler. Das Leben war schön und ruhig und es deutete nichts darauf hin, dass sich das ändern würde. Doch dann geschah das Unglaubliche: ein böser Geist griff den Mann an und stahl ihm seine Seele, mit der der Geist in das Totenreich flüchtete. Um sich endlich revanchieren zu können, entschied der Kater dem bösen Geist zu folgen und die Seele des Mannes zu retten.

Was folgt, dürfte vor allem japanophile Leute sehr freuen. Während des Trips durch die Totenwelt, trifft man nämlich auf zahlreiche mysteriöse Geister und Dämonen aus der japanischen Mythologie, was meiner Meinung nach ein wirklich gelungenes und vor allem relativ frisches Setting darstellt. Doch nicht nur deswegen ist die Reise sehr spannend. Denn auch die Geschichte selber ist durchaus gut geschrieben. Dass das gesamte Abenteuer nur zwei Stunden dauert, kommt der ganzen Sache dabei sehr zugute. Denn so haben es die Entwickler*innen vermieden, dass irgendwelche Längen aufkommen. Schön ist zudem, dass das gesamte Spiel ins Deutsche übersetzt wurde und man so auch ohne Japanisch- oder Englisch-Kenntnisse der Geschichte folgen kann.

Gameplaytechnisch handelt es sich bei Cat and Ghostly Road um Point’n’Click-Adventure im klassischen Sinne. Wie etwa in den alten Lucas Arts-Adventures bewegt man sich durch kleine Abschnitte, in denen man nicht nur mit anderen Charakteren interagieren kann, sondern auch Gegenstände einsammeln kann. Zudem warten ebenfalls immer wieder Rätsel auf euch, die allerdings in der Regel recht einfach zu lösen sind. Meistens geht es nämlich einfach nur darum, zwei Objekte aus dem Inventar miteinander zu kombinieren bzw. ein bereits eingesammeltes Objekt mit einem Schalter etc. zu nutzen. Manchmal warten aber ebenso schwerere Aufgaben auf einem, die einen auch mal kurz grübeln lassen. Glücklicherweise sind einem die Geister und Dämonen aber in der Regel doch recht freundlich gesinnt, sodass sie einem sogar auch mal mit einem kleinen Tipp auf die Sprünge helfen, wenn man gar nicht weiter kommt.
Apropos Geister. Unser Alter Ego, der Kater, hat einen speziellen Geisterblick, mit dem er nicht nur besagte Geister aufspüren kann, sondern auch spezielle Geisterobjekte. Diese sind meist wichtige Objekte, die man entweder zum Lösen bestimmter Aufgaben benötigt oder aber besonderen Einfluss auf das Level haben können.

Die Level sind übrigens allesamt wunderschön gestaltet worden. Sämtliche 2D-Areale sind dabei nicht nur handgezeichnet, sondern auch mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Gemeinsam mit den beruhigenden Hintergrundgeräuschen und der ebenso ruhigen Musikuntermalung kommt so ein ganz spezielles Feeling auf, das man gerne länger als die zwei bis drei Stunden, für die man für das Durchspielen des Spiels benötigt, genießen würde.


Fazit:
Wer ein kurzes, unaufgeregtes klassisches Point’n’Click-Adventure sucht und am besten auch noch Katzen- sowie Japan-Fan ist, der sollte sich Cat and Ghostly Road ganz oben auf seine Liste schreiben. Zwar ist das Spiel mit zwei bis drei Stunden nicht gerade lang, dafür bekommt man hier mit der japanischen Geisterwelt nicht nur ein ausgefallenes Setting, sondern obendrein auch noch wunderschön gestaltete Areale präsentiert.

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Special vom: 11.03.2024
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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