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Kurz vorgestellt: Uncharted Tides: Port Royal
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Artifex Mundi
sorgt mal wieder für Nachschub an Wimmelbildspielen auf den Konsolen. Kürzlich erschien mit Uncharted Tides: Port Royal ein weiteres ihrer beliebten Suchspiele auf Xbox One, PS4 und Switch. Dabei stellt Uncharted Tides: Port Royal etwas Besonderes dar, denn anders als bei den bisherigen Spielen mussten Konsoleros diesmal nicht Ewigkeiten auf den Release warten. Denn auch auf dem PC erschien das Spiel erst im August des vorherigen Jahres.

Ansonsten ist Uncharted Tides: Port Royal aber wieder ein gewohntes Artifex Mundi-Spiel mit dem typischen Genremix aus Point-and-Click-Adventure und eben den beliebten Wimmelbildern. Doch auch diese präsentieren sich wieder in vielen verschiedenen Varianten. Neben den ganz klassischen Versionen, in denen die gesuchten Gegenstände schriftlich in einer Liste angezeigt werden, gibt es etwa auch Varianten, in denen die gesuchten Dinge nur als Umriss angezeigt werden. Zudem wollen manchmal nur Symbole gefunden oder Dinge erst im Bild zusammengefügt oder auf irgendeine Weise freigelegt werden. Die polnischen Entwickler bieten hier also sehr unterschiedliche Varianten an, die dafür sorgen, dass die Wimmelbilder nicht so schnell langweilig werden. Gleiches gilt im übrigen auch für die gebotenen Rätsel. Auch hier gibt es eine große Anzahl verschiedenster Ausführungen. Von klassischen Puzzlespielen bis zum Zusammenbau von Maschinen ist hier so ziemlich alles geboten.
Der Schwierigkeitsgrad des Ganzen ist dabei stets auf einem mittleren Niveau. Wer dennoch mal Schwierigkeiten hat, kann sich aber auch jederzeit eine Hilfestellung geben lassen. Wem das Ganze nicht schwer genug ist, der kann ganz am Anfang hingegen einen höheren Schwierigkeitsgrad auswählen, bei dem u.a. die eben genannte Hilfestellung nicht möglich ist.

Neben den unterschiedlichsten Wimmelbildern und Rätseln ist ein weiteres Markenzeichen der Artifex Mundi-Spiele sicherlich auch die Tatsache, dass sie all dies immer in eine schöne Story packen. In Uncharted Tides: Port Royal verschlägt es einen dabei sogar in die Haut von zwei unterschiedlichen Protagonisten. Zum einem werden wir zu Mary Jane, Tochter des seit langem vermissten, berühmten Kapitäns Mason Owens und zum anderen werden wir zu Jack, einem pfiffigen Dieb mit einem Herz aus Gold. Mit beiden Protagonisten versuchen wir herauszufinden, was mit Mason Owens passiert ist und ob seine Suche nach dem paranormalen Schiff „Die verfluchte Rose“ etwas damit zu tun hat. Es gilt also, das legendäre Schiff ausfindig zu machen und Hinweise auf Owens Verschwinden zu finden.

Die Story ist tatsächlich spannend geschrieben und wird einem nicht nur anhand von kleinen Briefen, die wir immer wieder finden, näher gebracht, sondern auch wieder durch einige Zwischensequenzen, die auch wieder vertont sind. Natürlich können die Zwischensequenzen nicht mit jenen aus teureren Produktionen mithalten, für eine solche Art des Spiels sehen sie aber dennoch sehr gut aus. Ohnehin kann man dies ohne zu Zögern zu dem gesamten Spiel sagen. Vor allem den 55 handgezeichneten, karibischen Orten sieht man die Mühe, die in sie hineingesteckt wurde, an. Überall gibt es kleine, liebevolle Details, die man teilweise erst beim zweiten oder dritten Besuch wahrnimmt.
Die Musikuntermalung ist auch wieder sehr gelungen, wobei sie sich wieder gekonnt zurückhält – was zu dem eher ruhigen Spielablauf ja aber perfekt passt.
Ebenfalls tadellos ist auch die Steuerung. Nur bei den Wimmelbildern ist es manchmal etwas kompliziert, kleine Objekte richtig anzuvisieren. Aber auch daran gewöhnt man sich sehr schnell – wenn man dies durch das Spielen vorhergegangen Wimmelbildspiele auf den Konsolen nicht ohnehin schon getan hat.


Fazit:
Mit Uncharted Tides: Port Royal dürfen sich Konsoleros wieder über ein typisches Artifex Mundi-Wimmeldbildspiel freuen, das mit einer spannenden Story, liebevoll handgezeichneten Locations und abwechslungsreichen Wimmelbildern und Rätseln wieder für Kurzweil sorgt. Freunde der Spiele des polnischen Entwicklerstudios und Publishers kommen hier also wieder voll auf ihre Kosten!
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Special vom: 25.02.2020
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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