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Kurz vorgestellt: Drill Deal - Oil Tycoon
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Drill Deal – Oil Tycoon von Ultimate Games erfreut bereits seit über einem Jahr PCler. Nun ist der Indie-Management-Simulator, der sich auf Steam über eine sehr positive Bewertung erfreut, auch endlich auf der Xbox Series X/S erschienen. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns auf die virtuelle Öl-Plattform gewagt, um herauszufinden, ob das Spiel auch hier so begeistern kann.

Wie ich oben bereits verraten habe, dreht sich bei Drill Deal – Oil Tycoon alles um eine Öl-Plattform, die wir managen müssen. Ganz so einfach, wie sich das hier anhören mag, ist dieses Unterfangen allerdings nicht. Schließlich übernehmen wir hier keine fertige, gut laufende Öl-Plattform, sondern eine sehr überschaubare Plattform, auf der wirklich nur das Allernötigste steht. Unsere Aufgabe besteht jetzt darin, diese Plattform effizient und rentabel zu machen. Allerdings dürfen wir auch nicht unsere Arbeiter vergessen, die nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz haben wollen, sondern auch einen auf bei dem sie sich wohlfühlen. Und so machen wir uns erst einmal daran, für unsere Arbeiter Schlafgelegenheiten sowie die Möglichkeit etwas zu essen zu errichten. Später wollen sie zudem auch noch unterhalten und ähnliches werden, weshalb wir ihre Bedürfnisse immer im Auge behalten sollten. Tun wir dies nicht, kann es nämlich passieren, dass sie kurzerhand kündigen und wir auf dem Arbeitsmarkt neue Kräfte finden müssen.
Vorher müssen wir aber noch für das Grundlegendste, die Produktion des Öls sorgen. Also heißt es, alsbald einen Bohrturm und verschiedene Verarbeitungsfabriken zu errichten. Auch hier stehen uns später noch viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung, wobei wir immer darauf achten müssen, dass Gebäude, die direkten Einfluss aufeinander haben, auch nebeneinander oder zumindest mit Rohren miteinander verbunden sind. Dann erhalten die Gebäude nämlich Boni, was uns natürlich mehr Geld einbringt.
Damit alles läuft, braucht die Plattform auch Strom, für den wir selbstverständlich auch selber in Form von Generatoren und weiteren Hilfsmitteln sorgen müssen. Da all das natürlich auch jede Menge Platz in Anspruch nimmt, gilt es auch in neue Plattformen bzw. Erweiterungen zu investieren, um dort einige der benötigten Gebäude auszulagern.
Als ob das alles noch nicht genug wäre, muss auch noch alles gewartet werden, müssen wir uns vor Piratenangriffen schützen, darauf achten, dass alles gewartet wird sowie kurz- und langfristige Lieferverträge abgeschlossen werden, die uns das große Geld einbringen.

Das hört sich alles kompliziert an? Das ist es in der Tat auch. Zum Glück gibt es aber ein Tutorial, das uns zumindest die Grundlagen beibringt. Alles Tiefgreifendere, müssen wir allerdings selber herausfinden, was vor allem in der ersten Stunde suboptimal ist, da wir hier mehr damit beschäftigt sind, Dinge zu suchen und zu entdecken, als am eigentlichen Auf- und Ausbau unserer Öl-Plattform.
Immerhin bietet das Spiel im Szenarien-Modus eine faire Lernkurve. Im ersten Szenario warten nämlich drei recht simple Aufgaben darauf, erledigt zu werden. Schaffen wir alle, gewinnen wir drei Sterne - schaffen wir weniger, erhalten wir dementsprechend weniger. Mit dem gleichen Prinzip verlaufen auch die weiteren sieben Szenarien, wobei die Aufgaben natürlich immer schwerer und komplexer werden.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des vierten Szenarios können wir zudem in den Sandbox-Modus starten. Hier können wir, wie der Name bereits vermuten lässt, ganz nach unseren Wünschen agieren, ohne dabei irgendwelche Aufgaben erfüllen zu müssen. Das Einzige, was hier zählt, ist am Ende der Profit. Wann man hier aufhört, bleibt einem natürlich selbst überlassen. Jedoch ist die Motivation nach ein paar Stunden dahin, schließlich hat man dann alles gesehen, was einem das Spiel zu bieten hat.

Egal ob Szenarien- oder Sandbox-Modus, die Steuerung von Drill Deal – Oil Tycoon ist stets ordentlich. Zwar benötigt man ein paar Minuten, um sich in den zahlreichen unterschiedlichen Menüs auszukennen, doch dafür, dass es so viele Menüs und Untermenüs gibt, ist das Ganze sehr übersichtlich gestaltet worden.

Ebenso gut gefallen hat mir auch die Grafik, wobei der Voxel-Stil, natürlich Geschmackssache ist. Mir hat er aber wie gesagt sehr gut gefallen, zumal er auch recht viele Details aufzeigt und auf der Plattform mit der Zeit ein schönes Gewusel zu beobachten ist. Aber auch abseits der Plattformen herrscht keine gähnende Leere, denn auch auf dem Meer ist einiges los. Alle paar Sekunden kommen und gehen Schiffe und wenn man auf Expansion fährt, kann man auch immer neue Inseln entdecken, auf denen wichtige Rohstoffe nur auf uns warten.


Fazit:
Drill Deal – Oil Tycoon ist ein schöner Management-Simulator, der aufgrund seines ungewöhnlichen Schauplatzes sehr viel Spaß macht. Allerdings ist dieser Spaß zeitlich begrenzt. Spätestens wenn man die acht Szenarien gemeistert und im Sandbox-Modus alles gesehen hat, was das Spiel bietet und die eigene Öl-Plattform floriert und ordentlich Geld einbringt, ist die Motivation, noch länger am Spiel zu bleiben, schnell dahin. Bis es so weit ist, hat man aber ein paar vergnügliche Stunden verbracht und das ist für ein Spiel, das gerade einmal 14,99 Euro kostet, doch sehr ordentlich.

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Special vom: 06.06.2023
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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