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Kurz vorgestellt: Scott Whiskers in: The Search for Mr. Fumbleclaw
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Axel Friedrich ist ein echter Selfmademan. Seit über zehn Jahren veröffentlicht er mit seinem eigenen Ein-Mann-Entwicklerstudio Fancy Factory Videospiele für verschiedenste Plattformen. Bisher waren die Projekte eher kleinerer Natur, dabei hat er als Fan der klassischen LucasArts-Adventures immer von einem großen Point’n’Click-Adventure geträumt.
Vor etwas mehr als drei Jahren setzte er sich dran, diesen Traum endlich in Erfüllung gehen zu lassen. Nach über drei Jahren, in denen er etliche Stunden in die Entwicklung steckte, sowie einer Kickstarter-Kampagne, mit der er schlussendlich auch die gute deutsche und englische Vertonung finanzierte, ist es nun endlich so weit. Scott Whiskers in: The Search for Mr. Fumbleclaw steht endlich für Windows, macOS, Linux, Xbox X/S, PS5, Android, iOS und tvOS in den entsprechenden Shops zum Kauf bereit.

Traum-Projekt
Das Axel Friedrich Fan von klassischen Adventures wie Monkey Island, Zak McKracken, Maniac Mansion oder Runaway – a Road Adventure ist, merkt man seinem Traum-Projekt auch sofort an. Denn genau wie diese legendären Spiele ist ebenfalls Scott Whiskers in: the Search for Mr. Fumbleclaw um ein 2,5D-Adventure bei dem der namensgebende Scott Whiskers auf der Suche nach einer vermissten Katze ist – dem mehrfach ausgezeichneten Mr. Fumbleclaw.

Ein echter Katzennarr
Eine vermisste Katze? Weshalb denn gerade eine Katze, werden sich jetzt viele Fragen. Nun ja, die Antwort darauf ist ganz einfach. Der Entwickler, Alex Friedrich, ist begeisterter Katzenfreund und  Besitzer einiger Samtpfoten, die sogar über eine eigene Facebook-Seite verfügen (https://www.facebook.com/AxelsKittyCorner). Bei so einer Liebe zu den Schmusetigern war es naheliegend, dass diese im Mittelpunkt seines Abenteuers stehen.
Axel Friedrich hat aber nicht nur seine Tierliebe in das Game einfließen lassen (es gibt auch noch andere Tiere als Katzen im Spiel). Auch seine Vorliebe zu Star Trek ist in dem rund 12-stündigen Abenteuer zu spüren. Und dann wären da natürlich noch die zahlreichen skurrilen Charaktere, auf die man trifft. Von verrückten Reichen, über hart arbeitende Personen bis hin zu (un)fähigen Leuten von Film und Fernsehen ist hier so ziemlich alles dabei.

Familiensache
Und das alles spielt in liebevoll gestalteten Orten, wobei der Entwickler hier ausnahmsweise nicht selber für zuständig war. Aufgrund mangelnden Talents hat er hier nämlich auf die Künste seines Neffen gesetzt, der sämtliche Hintergründe handgezeichnet hat – und das umsonst. Das (nicht) eingesetzte Geld hat sich auch gelohnt. Man merkt nämlich jedem einzelnen Szenario an, mit wie viel Herzblut hier gearbeitet wurde. Entstanden sind so wunderschöne Hintergründe, die viele Details aufweisen – hier kann man Friedrich's Neffen wirklich nur ein Kompliment ausrichten.
Ein besonderer Clou ist zudem die Möglichkeit, im klassischen Pixel-Look zu spielen, was dem ganzen natürlich nochmal einen ganz anderen Flair verleiht.

Klassisches Point’n’Click-Adventure
Wie in Point’n’Click-Adventures üblich, trifft man in den einzelnen schön gestalteten Lokalitäten nicht nur auf andere Charaktere und redet mit ihnen (wobei man auch vieles über das Leben lernt). Man kann ebenfalls mit zahlreichen Objekten interagieren oder aufnehmen sowie Rätsel lösen, wobei oft die gerade aufgefundenen Gegenstände für die Lösung in irgendeiner Form kombiniert werden müssen.
Auch wenn einem die Lösung manchmal nicht direkt ins Auge springt und man durchaus ein wenig knobeln muss, sind die Rätsel insgesamt niemals unfair gestaltet worden. Und damit man ebenso wirklich immer alles Wichtige findet, gibt es sogar ein Hotspot-Highlight, das einem alle wichtigen Objekte, mit denen man in der jeweiligen Szene interagieren kann, hervorhebt.


Fazit:
Alex Friedrich beweist mit Scott Whiskers in: The Search for Mr. Fumbleclaw, dass es nicht unbedingt ein großes Team braucht, um tolle Spiele zu entwickeln, sondern dass man daran Freude hat. Und genau das merkt man seinem Spiel in jeder einzelnen Sekunde an. Natürlich wirkt es nicht so geschliffen wie die großen Vorbilder Maniac Mansion, Zak McKracken oder Monkey Island, dafür, dass er es innerhalb von drei Jahren nahezu alleine entwickelt hat (sein Neffe sorgte für die Hintergründe) ist es sehr rund geworden. Gerade Freunde klassischer Point’n’Click -Adventures werden hier ganz sicher ihre Freude dran haben und dabei sicherlich auch das ein oder andere Mal wehmütig an die glorreichen Zeiten der Adventures zurückdenken.

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Special vom: 25.03.2024
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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