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Kurz vorgestellt: Alterity Experience


Mit Alterity Experience von Dolores Entertainment findet demnächst ein sogenanntes Closed-Door-Abenteuerspiel seinen Weg auf die Xbox (auf dem PC, der PlayStation 5 und Switch ist es bereits erhältlich). Du hast noch nie etwas von diesem Genre gehört? Das ist kein Problem, denn es ist schnell erklärt. Im Grunde handelt es sich um die spielerische Variante der sogenannten Bottle-Episode bei Serien-Produktionen. Diese Folgen, die dazu genutzt werden, um etwas Budget einzusparen, spielen in den allermeisten Fällen nur an einer Location (ein Paradebeispiel einer solchen Folge ist zum Beispiel die Folge "Die fast nackte Wahrheit" aus Community). In Alterity Experience ist es genauso. Auch hier findet das gesamte Geschehen nur innerhalb einer einzigen Location statt. Um genau zu sein, handelt es sich dabei um das Farmhaus unseres Alter Egos Anton Cornwell. Der hat auf seinem Feld seltsam violette leuchtende Maiskolben gefunden und möchte diese nun, während seine Frau und seine Kinder einen Film im Kino anschauen, etwas genauer begutachten. Wie sich herausstellt, war diese Idee nicht die Beste, denn kurz darauf erleuchtet ein grelles Licht die gesamte Umgebung und ein UFO erscheint. Als ob das noch nicht genug wäre, wollen die Aliens in unser Farmhaus eindringen. Unsere Aufgabe ist es fortan, dies zu verhindern, indem wir die Fenster und Türen, sowie die dazugehörigen metallenen Sicherheitsvorkehrungen schließen. Während letzteres einfach per Smart Home-App über unser Smartphone geht, müssen wir die Fenster und Türen manuell schließen, was wiederum bedeutet, dass wir sehr viel herumlaufen müssen, denn unser Haus ist nicht gerade klein. Natürlich muss all dies möglichst schnell geschehen, ansonsten dringen die Aliens ins Haus ein. Gott sei Dank sehen wir auf unserem Smartphone zumindest die geöffneten Türen und Fenster, sodass wir nicht die gesamte Zeit suchend durchs Haus laufen müssen. Während wir all dies machen, müssen wir uns auch noch auf die Suche nach einem geheimnisvollen Objekt machen, das irgendwo im Haus versteckt ist. Schließlich könnte dieses Objekt der Schlüssel zu unserem Überleben sein...

Die Geschichte in Alterity Experience wirkt wie aus einem schlechten B-Movie aus den 80ern. Genau dieser Trash-Faktor ist es aber, der sie so unterhaltsam macht. Etwas anders sieht dies beim Gameplay aus. Das andauernde Hin- und Herrennen und Fenster-/Türenverschließen nervt nämlich bereits nach kürzester Zeit und man wünscht sich etwas mehr Abwechslung. Die gibt es zwar in Form von versteckten Dokumenten und dem mysteriösen Objekt, doch ausreichend ist das nicht, weshalb man froh ist, dass man zum Durchspielen des Spiels maximal eine Stunde benötigt. Immerhin muss man sich während dieser Zeit keine Sorgen um die Steuerung machen. Die funktioniert nämlich immer tadellos. Auch die Optik ist ganz okay, wobei sicherlich nicht das Maximum aus der Xbox Series X oder PlayStation 5 herausgeholt wird.


Fazit:
Die Idee hinter Alterity Experience fand ich sehr interessant (schließlich mag ich auch die Bottle-Episodes bei TV-Serien). Leider entpuppte sich das Spiel dann aber doch als sehr eintönig. Des andauernden Schließens der Türen/Fenster ist man schnell überdrüssig und die Story unterhält einen auch nur wegen des Trash-Faktors.
Für Trophie-/Achievement-Hunter dürftet das Spiel aber dennoch sehr interessant sein, schließlich erhält man hier in einer knappen Stunde sämtliche Trophies/Achievements des Spiels.



Special vom: 16.03.2023
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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