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Kurz vorgestellt: Graveyard Girls
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Wir haben an dieser Stelle mittlerweile bereits einige Visual Novels vorgestellt. So unterschiedlich die Settings der Spiele auch waren, eines hatten die meisten von ihnen gemeinsam - das es um Liebe geht. Da ist es doch schön, wenn man als Visual Novel-Fan mal ein wenig Abwechslung präsentiert bekommt. Genau dies ist im kürzlich erschienen Graveyard Girls der Fall. In dem Spiel von Penguin Pop Games geht es nämlich ausnahmsweise nicht vorrangig darum, dass ein Junge oder Mädchen sich eine/n Partner/in aus mehreren Bewerber/innen aussucht. Stattdessen werden hier tatsächlich sehr ernste Themen angesprochen.

In Graveyard Girls geht es vielmehr darum, dass die Hauptprotagonistin Elle an Halloween das Grab ihres Vaters besucht. Dies hat sie schon lange nicht mehr getan und so spricht sie das erste Mal seit Jahren wieder mit ihrem Vater. Dabei brechen Erinnerungen über sie hinein, in denen sie beinahe zu ertrinken droht.
Voller Trauer will sie sich im letzten Tageslicht auf den Weg nachhause machen, als sie plötzlich auf Lucia trifft. Das mysteriöse Mädchen trauert ebenfalls und so kommen die beiden ins Gespräch.
Worüber die beiden reden und was mit ihnen noch alles passiert, verrate ich hier selbstverständlich nicht.

Und auch wenn mit den Themen Tod, Depressionen, Trauerverarbeitung etc. sehr gefühlvoll umgegangen wird, sollte man sich natürlich dennoch im Klaren sein, dass man es hier eben nicht mit einem lustigen Spiel zu tun hat. Wer auf solche Themen besonders empfindlich reagiert, sollte sich den Kauf also lieber zweimal überlegen.
Was trotz aller Ernsthaftigkeit natürlich nicht fehlen darf, ist die Romantik. Denn auch die findet hier ihren Platz, wenngleich sie hier eben nicht so sehr im Vordergrund steht, wie es bei vielen anderen Visual Novels der Fall ist.

Ganz und gar Genre-typisch ist hingegen das Gameplay. Wie man es aus anderen Visual Novels gewohnt ist, ist dieses nämlich auch hier sehr überschaubar ausgefallen. Mehr als hin und wieder zwischen ein paar Dialog- bzw. Antwort-Möglichkeiten auszuwählen, muss man hier nämlich nicht. Damit man das Spiel trotz der wenigen Interaktionsmöglichkeiten dennoch mehrmals spielt, gibt es aber immerhin zwei unterschiedliche Enden, die man durch die Auswahl der Aussagen freischalten kann.

Ebenfalls ganz Genre-typisch ist ebenso die Darbietung des Spiels ausgefallen. Wie man es von den allermeisten Visual Novels kennt, gibt es auch hier lediglich Standbilder, auf denen die Porträts der Protagonist*innen vor einem Hintergrund zu sehen sind. Die Protagonist*innen und Hintergründe sind dabei wie üblich handgemalt und allesamt sehr hübsch anzusehen. Zur Untermalung gibt es einen ebenso schönen Soundtrack, der sogar extra für das Spiel komponiert wurde. Eine Sprachausgabe gibt es hingegen genauso wenig wie deutsche Texte. Fans des Genres dürften das mittlerweile aber wohl gewohnt sein und dem Englischen dementsprechend mächtig sein.


Fazit:
Wer Graveyard Girls kauft, muss wissen, dass er/sie hier oft mit den Themen Tod, Depressionen und Trauerbewältigung konfrontiert wird. Wer damit keine Probleme hat, erlebt eine teils sehr emotionale Geschichte, die einem sogar das ein oder andere Mal sehr nahe geht. Genau das ist es auch, was Graveyard Girls von den zahlreichen anderen Visual Novels, die es mittlerweile auf den Konsolen zu kaufen gibt, unterscheidet. Denn anstatt dem sonst üblichen Romantik-Kram geht es hier eben doch sehr ernsthaft zu, was Fans des Genres sicherlich begrüßen dürften.

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Special vom: 15.02.2024
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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