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Kurz vorgestellt: The Innsmouth Case
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Nachdem The Innsmouth Case im Januar auf der Nintendo Switch erschienen war, veröffentlichte Publisher Assemble Entertainment das ursprünglich für iOS, Android und PC erschienene Spiel nun auch für die Xbox und PlayStation.

The Innsmouth Case basiert auf den Werken des legendären Horrorautoren H.P. Lovecraft, um genauer zu sein, auf dessen Kurzgeschichte Schatten über Innsmouth, in der es um rätselhafte Geschehnisse in der gleichnamigen kleinen Hafenstadt an der Küste von Massachusetts geht. In der spielerischen Version von Innsmouth ist ebenfalls etwas faul. Was genau, wissen wir natürlich nicht. Aber das Verschwinden einer jungen Frau, deren Fall uns überhaupt erst ins kleine Örtchen brachte, weil deren Mutter uns engagiert hat, um sie wiederzufinden, scheint dabei nur ein kleiner Teil eines viel größeren Mysteriums zu sein.

Wie wir dieses Rätsel lösen, ist bei The Innsmouth Case ganz anders, als wir es von Spielen mit H.P. Lovecraft-Geschichten normalerweise gewohnt sind. Hierbei handelt es sich nämlich nicht etwa um ein Action-Adventure oder gar um ein Horrorspiel. Stattdessen erleben wir das Spiel hier gänzlich über ein virtuelles Buch, in dem uns die Geschichte anhand von Texten, Erzählungen und schön gezeichneten Bildern erzählt wird. Um zusätzliche Spannung zu generieren, wird das Ganze zudem noch durch Musik untermalt. Während die Musikuntermalung sich leider sehr schnell wiederholt, ist die Geschichte spannend und abwechslungsreich geschrieben. Um in die Geschichte eingreifen zu können, bietet uns das Spiel immer wieder mehrere Dialog- und Aktionsmöglichkeiten zur Auswahl an, die sich auch alle auf den Storyverlauf auswirken. Auf diese Weise können wir insgesamt bis zu 27 verschiedene Enden erspielen, was den Wiederspielwert immens in die Höhe treibt.
Das ist aber nicht der einzige Grund, weshalb man die Geschichte auf jeden Fall mehr als einmal durchspielen sollte. Ansonsten würde man nämlich auch den tollen Humor der Dialoge verpassen. Denn auch wenn es in Innsmouth sehr mysteriös zugeht, kommt auch der Spaß nicht zu kurz, weshalb man auch ganz sicher das eine oder andere Mal ein Lächeln auf den Lippen haben wird.

Für ungeduldige Spieler, die zum Beispiel in einem Kapitel bereits alle unterschiedlichen Dialog- und Aktionsmöglichkeiten ausgewählt haben und dieses deswegen nicht noch einmal durchspielen wollen, haben die Entwickler die Möglichkeit eingebaut, einfach in einem gewünschten Kapitel zu starten. Dieses Feature ist wirklich sehr nett, wenngleich ich mir ein anderes noch sehr viel mehr gewünscht hätte, nämlich irgendwo ablesen zu können, wie ich zu den verschiedenen Enden gelange. Diese Möglichkeit gibt es aber nicht, weshalb man es also entweder mehr oder weniger dem Glück überlässt, welches Ende man zu Gesicht bekommt, man penibel aufschreibt, welche Entscheidungen man während des Durchgangs gewählt hat, um beim nächsten Mal etwa anders zu machen, um so eventuell an ein anderes Ende zu gelangen oder sich dazu entscheidet, sich im Internet zu informieren, womit man sich aber gleichzeitig leider auch spoilern würde.

Fazit:
The Innsmouth Case ist aufgrund des Tatsache, dass man die ganze Geschichte anhand eines virtuellen Buches erfährt, sicherlich ich nicht für jedermann geeignet. Wenn man sich auf diese unkonventionelle Art einlässt, erlebt man aber eine spannende und sogleich sehr lustige Geschichte, die aufgrund der zahlreichen Dialog- und Aktionsmöglichkeiten sowie dem damit verbundenen Storyverlauf immer wieder anders ist.
Wer etwas für H.P. Lovecraft, gute Stories und ungewöhnliche Spielkonzepte übrig hat, für den ist The Innsmouth Case also genau das richtige Spiel!

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Special vom: 07.08.2021
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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