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Kurz vorgestellt: We Love Katamari Reroll + Royal Reverie
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Die Katamari-Reihe ist wohl eine der meist diskutierten Spiele-Franchises überhaupt. Die einen können sowohl mit dem Look als auch mit dem Gameplay nichts anfangen. Die anderen sind hingegen von der Idee fasziniert, aus einer kleinen Kugel durch das Aufrollen anderer Objekte einen riesigen Stern erschaffen zu können.
Wenn auch Du zu Letzteren gehörst, dann darfst Du Dich nun freuen, denn vor kurzem hat Bandai Namco We Love Katamari, den 2005 erschienenen Nachfolger des ein Jahr vorher erschienenen Erstlings Katamari Damacy, als Remaster unter dem wenig zugänglichen Namen We Love Katamari Reroll + Royal Reverie für Nintendo Switch, PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Xbox One und PC veröffentlicht.
Da auch ich großer Fan der Reihe bin, habe ich mir diesen Release nicht entgehen lassen und mich nach 18 Jahren wieder an We Love Katamari gesetzt.

18 Jahre sind zugegebenermaßen eine sehr lange Zeit und der/die eine oder andere war damals wohl noch gar nicht geboren bzw. viel zu jung, um zu wissen, was an der Katamari-Reihe bzw. in diesem Fall We Love Katamari so besonders war, dass es die Spielergemeinde dermaßen teilte.
Als allererstes war da eben die Optik. Die war nämlich sehr eigenwillig, da der Comic-Look recht eckig ausgefallen war. Ein weiterer Grund war die Story, in der es darum ging, dass sich der König des Kosmos sowie dessen Sohn, der Prinz, über den Erfolg des ersten Spiels und der damit einhergehenden Fangemeinschaft auf der Erde erfreuen. Der König ist darüber sogar so erfreut, dass er seinen Sohn kurzerhand auf die Erde schickt, um den Fans bei ihren Problemen zu helfen. Fans des ersten Spiels haben sich über diesen Plot sehr gefreut, alle anderen waren (zugegebenermaßen nicht ganz zu Unrecht) deswegen hingegen leicht irritiert.
Der dritte und für viele auch größte Argumentationspunkt, weshalb sie das Spiel liebten oder verteufelten, war aber zweifelsfrei das Gameplay. Das war nämlich so simpel, dass man es in einem Satz erläutern kann: Man muss mit einer kleinen Kugel, dem sogenannten Katamari, alles aufrollen, was einem in die Quere kommt, bis man schlussendlich die im Level erwünschte Größe erreicht hat. Für viele war das einfach viel zu wenig (wobei man sagen muss, dass man während des Rollens schon auf ein paar Sachen achten musste, wie zum Beispiel, dass man nie Sachen aufnehmen konnte, die größer als der Katamari sind), weshalb sie es nicht verstehen konnten, dass gerade dieses simple, aber doch so einfallsreiche Spielprinzip so viele dermaßen faszinierte.

Doch weshalb spreche ich eigentlich immer nur in der Vergangenheit? Denn alles, was We Love Katamari vor 18 Jahren ausmachte, findet man auch in dem nun veröffentlichten Remake. Eine einfache Neuveröffentlichung ist es dann aber doch nicht geworden, denn zu dem altbekannten Inhalt, Gameplay und Optik (obwohl diese ganz leicht aufpoliert wurde, aber dennoch den gleichen Charme wie damals versprüht) gesellen sich einige neue Inhalte hinzu. So kann man jetzt im "Endlos-Modus" so lange durch die Level laufen und Sachen aufrollen, wie man es gerne hätte. Zudem bietet das Spiel den zusätzlichen Inhalt Royal Reverie an, in dem innerhalb von fünf neuen Herausforderungen die Geschichte der Kindheit des Königs genauer erläutert wird.
Als Letztes wartet zudem ein brandneuer Selfie-Modus, mit dem man während des Spiels schnell ein Foto schießen kann – gerade bei Katamaris, an denen ungewöhnliche Dinge kleben, lohnt sich so ein Bild tatsächlich.
Wer die Special Edition kauft, darf sich außerdem noch über zwei Kostüme für den Prinzen sowie das Katamari Damacy Series Music Pack mit insgesamt 25 zusätzlichen Songs freuen.


Fazit:
Ich habe We Love Katamari bereits im Jahr 2005 geliebt (ich habe auch alle weiteren Katamari-Spiele sowie alle anderen Spiele von dessen Spieldesigner Keita Takahashi gespielt) und habe für das Remake We Love Katamari Reroll + Royal Reveri genau das gleiche Gefühl. Denn auch wenn vor allem die Optik nicht mehr ganz so zeitgemäß wirkt, hat Bandai Namco dennoch nur punktuelle Verbesserungen bzw. Neuerungen (wie etwa die fünf neuen Royal Reverie-Herausforderungen, die sich perfekt in die Geschichte integrieren) ins Spiel gebracht und ansonsten alles beim Alten belassen. Genau das war meiner Meinung nach auch die richtige Entscheidung, denn so ist das Besondere (für viele auch sehr Eigenwillige und Kuriose), was We Love Katamari damals ausmachte, wieder genauso vorhanden und sorgt dafür, dass auch die jüngere Generation dieses Highlight alter PS2-Zeiten einmal selbst austesten kann.

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Special vom: 12.06.2023
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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