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Kurz vorgestellt: A Building Full of Cats
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Wimmelbild-Spiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. So manchen sind die Adventure-Abschnitte und Rätsel, die darin immer mal wieder auftauchen, aber eher lästig. Wenn Du auch zu dieser Gruppe von Spieler*innen gehörst, dann gibt es nun genau das richtige für Dich. In A Building Full of Cats vom Indiestudio Devcats Games (einen passenderen Namen konnten sie sich wirklich nicht ausdenken) stehen nämlich die Wimmelbilder im Fokus.

Um genau zu sein, geht es hier ausschließlich darum, Wimmel- oder Suchbilder zu meistern. Eine Geschichte, irgendwelche Adventure-Abschnitte oder gar Rätsel, gibt es hier gar nicht. Dafür aber reichlich Katzen. Denn in den sechs Wohnungen, die hier als Kulisse für die Wimmelbidler dienen, verstecken sich nämlich insgesamt 360 Katzen, die es zu finden gilt.
Wie in so Wimmel- bzw. Suchbildern, wie man sie etwa von den Rätselseiten aus der Zeitung her kennt, üblich, gestaltet sich das aber natürlich nicht ganz so einfach. Die Schmusetiger verstecken sich nämlich an den unmöglichsten Stellen. Mal sind sie halb unter dem Teppich, mal schaut nur der Schwanz heraus und ein anderes Mal stecken sie gar irgendwo drin. Erschwert wird einem die Suche obendrein vom gewählten Look. Denn anstatt eines realistischen Looks, haben sich das Entwicklerteam für einen Comiclook entschieden, der teilweise auch noch sehr abstrakt wirkt. Als i-Tüpfelchen obendrauf, sind die unterschiedlichen Suchbilder auch noch in sehr monotonen Farben gestaltet worden. Ein Bild ist zum Beispiel ganz in Lila und ein anderes ganz in Rosa gestaltet worden, was das ganze natürlich noch einmal zusätzlich erschwert.
Damit man dennoch nicht verzweifelt, gibt es allerdings auch ein paar Hilfen. Zum einen kann man in die Bilder hereinzoomen, was die Suche schon mal ein ganzes Stück erleichtert. Und wenn man partout keine Katze mehr findet, kann man zudem auch noch eine Hilfe nutzen, die einem zumindest den groben Bereich anzeigt, wo sich noch eine Katze versteckt. Allerdings sollte man mit diesen Hinweisen sparsam umgehen, dass sie nur sehr begrenzt einsetzbar sind.

Auch wenn man keine Hinweise mehr zur Verfügung stehen hat, muss man sich nicht stressen. Denn wenn man eines hat, dann ist es Zeit. In A Building Full of Cats gibt es nämlich keinerlei Zeitbegrenzung, die einem andauernd im Nacken sitzt. Stattdessen kann man sich in aller Ruhe jeder Quadratmillimeter der Bilder ganz in Ruhe anschauen und dabei den beruhigenden Klängen des Soundtracks horchen. Dieser ist übrigens wirklich hörenswert - und zwar nicht nur, wenn man gerade Katzen auf einem Wimmelbild sucht. Auch zu anderen Gelegenheiten, bei denen man sich entspannen will, ist der Soundtrack bestens geeignet. Gut also, dass man ihn zumindest auf Steam auch separat kaufen kann. Apropos Steam: Wer nach A Building Full of Cats noch nicht genug der Katzensuche hat, kann dort auch A Castle Full of Cats kaufen, welches hier bereits den Nachfolger darstellt und hoffentlich auch demnächst auf den Konsolen erscheinen wird.


Fazit:
Ich wusste gar nicht, dass Katzen suchen, so entspannend sein kann (wenn ich meine Suche, ist das nämlich alles andere als entspannend). Doch A Building Full of Cats schafft es tatsächlich, dass man bei dieser Aufgabe komplett relaxt ist und jeglichen Stress des Alltages vergisst. Erreicht wird dies nicht nur durch das einfache, aber dennoch fesselnde Gameplay, das einem zudem niemals unter Zeitdruck setzt, sondern auch durch die ruhigen Klänge des herrlichen Soundtracks.

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Special vom: 04.06.2023
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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