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Kurz vorgestellt: Kuroi Tsubasa
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Wer Visual Novels auf Konsolen spielt, darf sich freuen. Denn auch hier werden die spielbaren Bilder-Geschichten immer beliebter. Das aktuellste Beispiel für diesen Trend ist Kuroi Tsubasa, welches knapp ein Jahr nach seiner PC-Veröffentlichung nun auch für die Xbox-Systeme, PlayStation 4 und 5 sowie Nintendo Switch erschienen ist.

Nein, bei Kuroi Tsubasa handelt es sich leider nicht um das erste Visual Novel Game im beliebten Captain Tsubasa-Universum. Denn auch wenn man den Namen vor allem aus den Fussball-Mangas und -Animes rund um den (fiktiven) japanischen Fussball-Star kennt, ist Tsubasa in Japan doch ein sehr geläufiger Name. Obendrein bedeutet Tsubasa übersetzt auch so viel wie „der Flügel“ und genau das ist auch der Grund, weshalb er im Namen des Spiels auftaucht. Einer der Hauptprotagonisten in Kuroi Tsubasa ist nämlich der Teufel Blackwing, welches wie eine sehr rundliche Version einer Fledermaus aussieht. Dieser kleine lilafarbene Teufel ist aus der Hölle entflohen, um in die sonnige Welt der Menschen zu gelangen. Dummerweise ist mit ihm aber auch seine diabolische Schattenseite mit entflohen, die nun die Welt der Menschen unsicher macht. Um seinen bösen Schatten zu besiegen, tut sich Blackwing mit der jungen Büroangestellten Kureha Kurono zusammen – natürlich nicht, ohne ihr vorher noch besondere Kräfte zu verleihen, damit sie gemeinsam das Böse besiegen können.

Ausgedacht haben sich diese außergewöhnliche Geschichte eine Gruppe von Vtubern, die über zwei Jahre lang gemeinsam an Kuroi Tsubasa gearbeitet haben. Insgesamt haben sie in dieser Zeit über 120.000 Worte Dialog und zahlreiche Zwischensequenzen ins Spiel gebracht. Zudem haben sie rund 50 Songs geschrieben und komponiert und so auch für die richtige Sounduntermalung gesorgt. Wer sich ein wenig in der Welt der Vtuber auskennt, wird außerdem ein besonderes Schmankerl erleben: Alle Charaktere, die man in Kuroi Tsubasa antrifft, basieren nämlich auf bekannten Vtuber. Doch auch wenn man keine Vtuber kennt, aber sich für Visual Novels interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen. Denn gerade in Anbetracht dessen, dass die Entwickler-Truppe vorher noch nie etwas mit dem Thema zu tun hatte, ist das Endergebnis wirklich gut geworden. Dank verschiedener Enden, die durch unterschiedliche Entscheidungen, die man im Spiel trifft, entstehen, lädt das Spiel einem sogar dazu ein, es mehrmals durchzuspielen.
Es kann aber nicht nur die Geschichte überzeugen. Auch die Artworks wissen zu begeistern. Sowohl die Charaktere als auch die Locations, die man wie üblich immer im Hintergrund sieht, wurden mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Der für diese Art Spiel typische Manga-Stil passt natürlich ebenfalls perfekt zur Geschichte und rundet den insgesamt sehr guten Eindruck perfekt ab. Das Einzige, was ein wenig schade ist, ist die kurze Spieldauer. Je nachdem für welche Antworten man sich während der Geschichte entscheidet, ist diese nämlich nur rund eine halbe Stunde lang (maximal dauert ein Durchgang eine Stunde). Zum Glück gibt es aber wie gesagt mehrere Enden, weshalb man schlussendlich doch etwas länger am Spiel sitzt.


Fazit:
Mit Kuroi Tsubasa bekommen Visual Novel-Fans endlich wieder Nachschub. Und was für einen. Das Spiel ist in diesem Genre eine echte Perle, die sich Gameplaytechnisch zwar nicht von der Masse abhebt, dafür aber sowohl mit toll gezeichneten Charakteren und Locations, als auch mit einer ebenso tollen Geschichte überzeugt. Ein besonderes Highlight sind zudem die Charaktere, die man antrifft. Die basieren nämlich allesamt auf bekannten Vtubern. Wer sich in der Welt der Vtuber auskennt, erlebt seine Lieblings Vtuber hier also auf eine ganz neue Art und Weise. Doch auch ohne dieses Wissen macht Kuroi Tsubasa sehr viel Spaß.

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Special vom: 05.06.2023
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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