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Kurz vorgestellt: Valthirian Arc: Hero School Story 2
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yugibanner


emperorDas erste Valthirian Arc war ein amüsanter Schul- und Heldenmanager, der auf die Dauer allerdings ein wenig eintönig wurde. Mit Valthirian Arc: Hero School Story 2 soll nun alles ein wenig größer, schicker und länger werden. Also, schnappt euch eure Bücher und stellt euch auf ordentliches Pauken ein, damit wir den Abschluss schaffen! Die Welt ist in vier Ländereien unterteilt, die gemeinsam die alltägliche Bedrohung durch Monster bekämpfen, indem ihre Schulen Helden ausbilden und auf Abenteuer schicken. Wir übernehmen frisch die Leitung einer Schule und dürfen versuchen, es allen Recht zu machen und unsere Schülerinnen und Schüler zu stattlichen Heldinnen und Helden zu formen, die dann hoffentlich die Welt retten können.

Das Gameplay ist in zwei Hauptabschnitte unterteilt, die in Visual Novel-artigen Zwischensequenzen miteinander verbunden werden. Der Hauptfokus liegt auf dem Managen der Schule. Hier müssen wir für ausreichend Gold sorgen, um neue Gebäude zu errichten, in denen dann wiederum unsere Schüler*innen ausgebildet werden können oder mit denen wir passives Einkommen erzielen. Neben der infrastrukturellen Planung des Geländes müssen wir uns aber auch um die Schüler*innen direkt kümmern und sie den Kursen zuweisen, die am besten zu ihren charakterlichen Eigenschaften passen.

Auf die Art leveln wir unsere späteren Partymitglieder und lassen sie im Nah-, Fern- und Zauberkampf oder als Heiler ausbilden. Dadurch lernen sie auch neue Skills, die in Kämpfen eingesetzt werden können. Wir müssen uns dabei um alle Schüler*innen einigermaßen gleichmäßig kümmern, denn früher oder später werden sie den Abschluss machen und unsere Schule wieder verlassen. Dann möchte man nicht mit einer unterlevelten Party da stehen. Um Geldsorgen vorzubeugen, sollten wir außerdem frühzeitig in Gebäude investieren, die passives Einkommen erschaffen, ansonsten enden wir in einem unschönen Grind.

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Der zweite Gameplay-Teil besteht aus den Missionen, die wir gemeinsam mit unseren Schüler*innen angehen. Neben kleinen Aufgaben, auf die wir einzelne Personen schicken können, damit sie diese im Hintergrund allein erledigen, gibt es die eigentlichen Hauptmissionen, in denen wir uns ins Feld begeben. Hierfür stellen wir unsere Party zusammen und erforschen die Ländereien nach Schatztruhen, Monstern und sonstigen Questgegenständen. Zufallskämpfe gibt es nicht, da jedes Monster offen herumläuft. Gelingt uns vor der Berührung ein Angriff, haben wir im anschließenden, rundenbasierten Kampf einen Vorteil. Die Kämpfe sind recht simpel gehalten. Anhand einer Leiste können wir sehen, wann welche Figur am Zug ist und unsere Angriffe entsprechend planen. Feinde verfügen an ihrem Lebensbalken über einen farbigen Schild, der jeweils zu einer Charakterklasse passt und dadurch auch mit dieser attackiert werden sollte. Spezialangriffe machen mit Feinden kurzen Prozess und die nötige Energie dafür kann in Zelten oder mit Items wieder aufgeladen werden.

Nicht außer Acht lassen sollte man die Tatsache, dass alle Schüler*innen über eine Ausdauer verfügen, die mit jeder Mission abnimmt, bis man sich erst einmal ausruhen muss. Auch dieses ist ein Grund dafür, die Schüler*innen gleichmäßig zu trainieren, da wir zwangsweise unsere Partymitglieder austauschen müssen. Zwischen den Monaten gibt es immer wieder kleine Events, in denen Minispiele absolviert werden können, um ein wenig Abwechslung zu bringen, aber diese können selten überzeugen und werden kaum erklärt.

Grafisch erwartet uns zwar im Missionsbereich ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorgänger, aber vor allem im Schulbereich wurden alle Chance ungenutzt gelassen. Die Gebäude sehen durch die Bank weg langweilig und eintönig aus und es fällt dadurch relativ schwer, sich zurecht zu finden. Die Visual Novel-Szenen sind durch angenehme Charakterdesigns zwar recht schick anzusehen, aber leider flacht die Story nach dem Tutorial rapide ab und verkommt zur Standardkost. Beim Sound wurde sich auch nicht Ruhm bekleckert. Sprachausgabe sucht man vergeblich und der Soundtrack düdelt selbst in den Kämpfen nur vor sich hin.

Fazit:
Valthirian Arc: Hero School Story 2 ist ein Schritt in die richtige Richtung und verbessert alle Aspekte des Vorgängers. Leider scheitert es immer noch an unübersichtlichem Design, repetitiven Aufgaben und einer flachen Story. Wenn man sich die Mühe macht, sich in alle System reinzulesen (was allerdings durch sekundäre Quellen geschehen muss), kann man einen ganz unterhaltsamen Schulmanager mit RPG-Elementen erleben, aber auf Dauer ist es leider immer noch zu eintönig, um lange zu fesseln.

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Special vom: 17.07.2023
Autor dieses Specials: Kai Wommelsdorf
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