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Kurz vorgestellt: Railway Islands
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Der brasilianische Publisher QuByte entwickelt sich so langsam zu einem Puzzle-Experten. Nachdem sie mit Alice in Wonderland – a jigsaw puzzle tale und My Little Prince – a jigsaw puzzle tale erst kürzlich zwei Puzzle-Spiele herausgebracht haben, ist nun bereits das nächste erschienen. Einen Unterschied gibt es aber zu den bisherigen zwei Spielen, denn im Gegensatz zu denen dreht es sich bei Railway Islands nicht um klassische Puzzles, wie man sie auch zu Hause spielen kann. Stattdessen ist hier Logik und Einfallsreichtum gefragt, um die Rätsel zu lösen.

Die Rätsel bestehen dabei stets daraus, Schienenteile so auszutauschen und zu drehen, dass sie nicht nur vom Start- zum Endtunnel reichen, sondern zwischendurch auch noch alle Güter an Bahnhöfen eingesammelt werden.
Zu Anfang sind die Strecken noch sehr simpel. Im Laufe des Spiels und den darin enthaltenen 50 Levels werden die Aufgaben aber immer komplexer, sodass nicht mehr nur Kurven und Geraden richtig hingelegt werden wollen, sondern auch Kreuzungen, unterschiedliche Weichen und Überführungen genutzt werden müssen. Wenn man denkt, die Aufgabe gelöst zu haben, kann man den Zug losfahren lassen. Hat man tatsächlich alles richtig gemacht, kommt er sicher und mit allen Gütern beladen im Endtunnel an, andernfalls entgleist er und man muss nochmal Hand anlegen. Auch wenn die Aufgaben immer kniffliger werden, so werden sie doch niemals frustrierend. Dafür sorgt allein schon der knuffige und farbenfrohe Look, der jederzeit Spaß vermittelt.

Der Spaß muss mit dem Lösen des letzten Levels im Übrigen noch lang nicht zu Ende gehen. Wer möchte, kann sich nämlich noch zahlreichen weiteren Knobeleien stellen. Möglich macht dies die Integration des Workshops, auf dem man zahlreiche, von der Community erstellte Aufgaben herunterladen und lösen kann. Wer selbst andere vor eine echte Aufgabe stellen möchte, kann auch seinerseits Level erstellen. Dank des kinderleichten Leveleditors geht das auch schnell von der Hand.
Ohnehin muss man sagen, dass die Steuerung im gesamten Spiel nicht leichter hätte ausfallen können. Eingewöhnungszeit braucht hier wirklich niemand, denn mehr als mit dem Stick den jeweiligen Schienenabschnitt auszuwählen und anschließend mit einem Tastendruck zu drehen oder mit einem anderen Teil zu tauschen, wird hier von niemanden abverlangt, weshalb auch diejenigen, die ansonsten nichts mit Videospielen zu tun haben, hier sofort ihren Spaß haben werden.


Fazit:
Railway Islands ist ein schönes, kleines Knobelspiel für Zwischendurch, das einen trotz der simplen Grundidee immer wieder vor fordernde Rätsel stellt.
Wer auf Rätselspiele steht, sollte sich dieses kleine Spielchen also keinesfalls entgehen lassen, zumal es mit nicht einmal 4 Euro auch alles andere als teuer ist.

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Special vom: 23.03.2023
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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