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Kurz vorgestellt: Gefragt Gejagt - Das Spiel
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gefragtlogoIn den letzten Jahren hat sich bitComposer zu der Nummer 1-Anlaufstelle entwickelt, wenn es um Videospielumsetzungen beliebter Quizsendungen geht. Nach zwei Wer weiss denn sowas?- und Schlag den Star-Spielen sowie der Umsetzung von Schlag den Raab brachte der in Eschborn sitzende Publisher mit Gefragt Gejagt nun eine weitere beliebte Quizsendung als Videospiel für PC, Nintendo Switch und PlayStation 4 (die Xbox One-Version folgt ein wenig später) heraus.

Seit dem Beginn der Ausstrahlung im Jahr 2012 entwickelte sich Gefragt Gejagt zu einer der beliebtesten Quizsendungen, die heute regelmäßig 2-3 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher versammelt. Das Spielprinzip der Sendung ist dabei gänzlich einfach. Zunächst gibt es eine Schnellraterunde, in der jeder der vier Kandidaten*Innen innerhalb einer Minute so viele Fragen wie nur möglich richtig beantworten muss, wobei jede richtige Antwort 500 Euro einbringt. Danach folgt direkt für jeden Spieler*In das Einzelduell gegen den Jäger. Gespielt wird hierbei auf einem Leiter-ähnlichen Spielfeld mit sieben Feldern. Der Jäger fängt stets ganz oben an, der Kandidat*In hat jedoch mehrere Möglichkeiten. Die in der Schnellraterunde erspielte Summe wird auf Position fünf gesetzt und stellt damit sozusagen die normale Gewinnsumme dar. Der Jäger bietet dem Kandidat*In aber noch zwei weitere Summen an. Wer noch ein Feld mehr Abstand zum Jäger haben möchte, für den gibt es immer eine geringere Gewinnsumme. Für Kandidaten*Innen, die mehr Risiko eingehen wollen und mit lediglich einem Feld Vorsprung ins Spiel einziehen, für die bietet der Jäger einen höheren - meist das mehrfache der erspielten Summe der Schnellraterunde - Gewinn an. Schafft es der Kandidat*In nun, die Multiple-Choice-Fragen richtig zu beantworten, geht es ein Feld hinunter – das Gleiche gilt für den Jäger. Beantwortet der Kandidat*In die Frage falsch, bleibt er stehen, während der Jäger ihm ein Feld näher kommt – vorausgesetzt er beantwortet die Frage richtig. Schafft es der Kandidat bis zum letzten Feld, ohne dabei vom Jäger eingeholt zu werden, ist er safe. Andernfalls ist er aus dem Spiel.

In der letzten Runde werden nun alle Summen der restlichen Kandidaten*innen zusammengelegt und für jeden Finalisten*in ein Punkt gutgeschrieben. Nun müssen die Kandidaten*Innen innerhalb von zwei Minuten wieder so viele Fragen wie nur möglich beantworten, wobei jede richtige Antwort einen zusätzlichen Punkt einbringt. Nach den zwei Minuten kommt der Jäger an die Reihe, der nun seinerseits innerhalb von zwei Minuten versuchen muss, genauso viele Fragen zu beantworten, wie die Kandidaten*Innen Punkte gesammelt haben: Schafft er dies, gewinnt er das Spiel und die Kandidaten*Innen gehen ohne Gewinn nachhause. Schafft er es nicht, genügend Fragen richtig zu beantworten, gewinnen die Kandidaten*Innen ihre zuvor erspielte Summe, die zwischen allen Finalisten*Innen aufgeteilt wird.

Die Beliebtheit der Sendung liegt aber nicht nur am spannenden Aufbau des gesamten Quizzes, sondern auch an den Jägern, die mittlerweile eine Art Kultstatus genießen. Jeder Jäger trägt dabei einen bestimmten „Kampfnamen“ sowie stets ein ähnliches Outfit, was sie voneinander unterscheidet. So gibt es zum Beispiel den „Besserwisser“ Sebastian Klussmann, der stets mit einem bunt bedruckten Hemd auftritt, während der „Bibliothekar“ Klaus Otto Nagorsnik immer mit Fliege und kariertem Sakko in der Sendung zu sehen ist.

Wie es bei den Videospielvarianten von bitComposer immer ist, wurde auch bei Gefragt Gejagt das Original so gut wie nur möglich ins Spiel gebracht. Das gilt nicht nur für den Spielablauf, sondern auch für das Studiodesign, das hier ebenfalls genauso ausschaut wie in der TV-Sendung. Ebenso dürfen sich Fans des Quizzes über den Original-Moderator, Alexander Bommes, sowie über drei der echten Jäger (Sebastian Klussmann, Sebastian Jacoby und Klau Otto Nagorsnik) erfreuen, wenngleich auch diesmal leider nur in einem Comiclook. Dafür sind aber auch ihre originalen Stimmen im Spiel vertreten, sodass sie (im Fall der Jäger) nicht nur die Antworten geben, sondern auch immer wieder ein paar typische Sprüche (inkl. der Sticheleien zwischen Moderator und Jägern) von sich geben. Leider muss man aber auch sagen, dass sich die Sprüche relativ schnell wiederholen – eine etwas größere Vielfalt wäre hier also wünschenswert gewesen.

Bei den Fragen ist diese Vielfalt hingegen gegeben. Mit 4500 Fragen aus 25 unterschiedlichen Kategorien, dauert es eine Weile, bis man eine Frage doppelt erhält. Im Vergleich zur TV-Sendung erschienen mir die Fragen im Spiel allerdings etwas leichter zu sein. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier durchaus knifflige Fragen, die man nicht so einfach beantwortet – aber das ist ja auch der Sinn des Spiels.

Wer will, kann das ganze Quiz gerne alleine angehen. Mehr Spaß macht es allerdings erst zu mehreren Mitspieler*Innen, denn erst dann kommt wirklich das Flair des Original-Quizzes auf. Schön ist, dass die maximal vier Mitspieler*Innen hintereinander an einer Konsole spielen können, womit sich das Spiel bestens für einen geselligen Quiz-Abend eignet.

Fazit:
Mit Gefragt Gejagt – Das Spiel erhält man genau das, was der Titel verspricht: Eine nahezu perfekte Videospielumsetzung des beliebten TV-Quizzes, die sich dank des lokalen Mehrspielermodus vor allem für einen geselligen Quiz-Abend mit Familie oder Freunden eignet.

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Special vom: 31.10.2021
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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